Vieweg: Leitstudie der Deutschen Energieagentur weist in die richtige Richtung

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+++ Neustart der Energiewende auch in Sachsen bringt Zukunftschancen +++

Foto: ptyszku | Adobe Stock

 

„Die gerade veröffentlichte Leitstudie der Deutschen Energieagentur (dena) zur integrierten Energiewende ist ein deutliches Signal, um die dringend notwendigen Impulse für einen Neustart der Energie-, Wärme- und Mobilitätswende zu geben“, so Jörg Vieweg. „Der sektorübergreifende Ansatz, die Technologieoffenheit und die Erkenntnis, die Energiewende als gesamtgesellschaftliches Projekt mit ambitionierten Klimazielen zum Erfolg zu führen, weisen den Weg in die richtige Richtung. Auch wenn Details, wie die wieder ins Spiel gebrachte CO2-Abscheidung und -Speicherung (auch bekannt als CCS), kritisch gesehen werden müssen.“

„Gerade die in der Studie deutlich formulierten Ausbauziele der Erneuerbaren, die Klimaziele sowie die Technologieoffenheit, die nicht nur strombasiert Szenarien sondern auch solche mit synthetischen Kraftstoffen, Gaskraftwerken und ‚power-to-x‘ beinhaltet, sollten wichtige Denkanstöße für die im Prozess befindliche Fortschreibung des Sächsischen Energie- und Klimaprogramms (EKP) liefern“, so Vieweg weiter. „Denn die Ausbauziele für Erneuerbare Energien in Sachsen wie auch die Reduktionsziele für CO2 dürfen deutlich progressiver sein als im derzeit noch gültigen EKP für Sachsen von 2012. Die in der dena Studie enthaltene Zielmarke von wenigstens 80, besser noch 95 Prozent CO2-Minderung bis 2050 (im Vergleich zu 1990) gibt auch hier die Richtung vor.“

„Aus meiner Sicht  ist das nicht nur gut für das Klima. Der von der dena beschriebene Weg für die Energiewende würde darüber hinaus soziale und wirtschaftliche Chancen für den Freistaat bringen und hat das Potential für viele neue Jobs.“ so Vieweg abschließend.

 

Hintergrund:

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist deutsches Unternehmen, welches bundesweit und international Dienstleistungen erbringt, um die energie- und klimapolitischen Ziele der Energiewende auszugestalten und umzusetzen. Die dena wurde im Herbst 2000 auf Initiative der rot-grünen Bundesregierung gegründet.

Die dena-Leitstudie Integrierte Energiewende ist online verfügbar unter www.dena.de/integrierte-energiewende

Gemäß Sächsischem Koalitionsvertrag wird das Energie- und Klimaprogramm Sachsen von 2012 gerade in einem „Grünbuch/Weißbuch“-Prozess fortgeschrieben.

Chemnitz geht bei Windenergie mit gutem Beispiel voran

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WindraederMit dem Beschluss des Chemnitzer Stadtrates, mögliche Flächen für Windkraftanlagen auszuweisen hat die Stadt Chemnitz einen klugen Beschluss für die Energiewende und für die Erneuerbaren Energien in Sachsen gefasst. Dieser sollte beispielgebend für ändere Städte und Landkreise im Freistaat sein.

Wir setzen damit ein deutliches Zeichen gegen die, von den Landkreisen dominierte, Windkraft-Verhinderungsplanung des Regionalen Planungsverbandes. Diese Planung enthielt lediglich zwei ausgewiesene Flächen in Chemnitz, was eine vernünftige Nutzung der Windenergie verhindert hätte.

Ich freue mich, dass die Stadt Chemnitz als einzige Kommune in Westsachsen keinen Verhinderungsbeschluss gefasst hat, sondern in Chancen denkt, Bürger beteiligt, Alternativen aufzeigt und sich ganz klar für Erneuerbare Energien ausgesprochen hat.

Beschlussantrag von SPD, Die Linke und Bündnis 90/ Die Grünen: Potentiale für Windkraft

Sachsen hat neuen Windkraft-Erlass

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2015-11-20-WindkrafterlassDer Erlass betont den Schutz der Wohnbevölkerung, ermöglicht flexible Handhabung von Mindestabständen durch die Regionalplanung und bringt den Ausbau der erneuerbaren Energien voran.

Zum ersten Mal sind die Ausbauziele der Koalition für erneuerbare Energien festgeschrieben. Für unser Ziel, bis 2025 zwischen 40 und 45 Prozent unseres Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, spielt die Nutzung der Windkraft eine entscheidende Rolle. Außerdem bietet die Windkraft zahlreiche Chancen für Gemeinden und Bewohner in den ländlichen Regionen. Gerade durch Bürgerwindkraftanlagen oder Energiegenossenschaften wird ermöglicht, dass viele Menschen direkt von der Energiewende profitieren können. Denn für die Steigerung der Akzeptanz der Energiewende steht für uns die Beteiligung der Bürger an erster Stelle.

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Landtag debattiert zu Windenergie in Sachsen

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Windenergie in SachsenDie Koalition hat ein klares Bekenntnis zur Windenergienutzung in Sachsen abgegeben. Der Schlüssel liegt für uns in flexiblen Abstandsregelungen und mehr Bürgerbeteiligung. Das habe ich heute deutlich gemacht.

Die AfD forderte ein Windradverbot für Sachsen.

In einem Auto, das mit 130 km/h mit offenem Hinterfenster auf der Autobahn fährt, wirkt 10 Mio mal mehr Infraschall als im Umfeld eines Windrads. Mein Vorschlag: Die AfD-Vertreter sollten im Auto einen Stahlhelm tragen, das hilft nicht nur gegen Infraschall, sondern auch gegen Chemtrails. Oder will die AfD in Wirklichkeit neue Atomkraftwerke für Sachsen?

Bürgerbüro besucht Windpark in Wölkisch

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02072015 Windpark WoelkischAuf Einladung der WSB Neue Energien besuchte das Bürgerbüro vergangene Woche den Windpark Wölkisch im Landkreis Meißen. Der Windpark wurde mit einem Bürgerfest am 13. Juni 2015 eröffnet. Nach Angaben der WSB werden die Anlagen insgesamt pro Jahr 16,4 MW sauberen Strom erzeugen. Dies entspricht dem jährlichen Verbrauch von ca. 40.000 Menschen. Nach Angaben der WSB Neue Energien würde dies auf Chemnitz umgerechnet bedeuten, dass mit nur sechs solcher Windparks alle Chemnitzer Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden könnten.

„Unser gemeinsames Leitbild der sächsischen Energiepolitik ist eine sichere, wettbewerbsfähige, klima- und umweltverträgliche sowie bezahlbare Energieversorgung für unser Land. Wir wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien voranbringen und bekennen uns daher zum Ausbau der Windkraft. Gleichzeitig halten wir es für unerlässlich, die Bürgerinnen und Bürger sowohl bei Neustandorten als auch beim Repowering frühzeitig und umfassend in die Planungen einzubeziehen“, so Jörg Vieweg. „Als energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion freue ich mich sehr über die Einladung und die Möglichkeit zur Besichtigung dieses neu eröffneten Windparks“, so Jörg Vieweg abschließend.

Ein herzlicher Dank gilt Kerstin Mann (Prokuristin und Bereichsleiterin Akquise & Planung Wind) und Herrn Frank Döderlein (Leiter Marketing und Kommunikation) von WSB Neue Energien für die ausführlichen Informationen von der frühen Planungsphase bis hin zu Bau und Betrieb des Windparks.