Sprecherkonferenz Tourismus

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v.l.: mit Regina Porsch [MdL, SH], Fredi Winter [MdL, RP], Martina Fehlner [MdL, BY], Gabriele Hiller-Ohm [MdB], Annette Karl [MdL, BY], Markus Rinderspacher [MdL, Fraktionsvorsitzernder BY], Frank Jahnke [MdA, Berlin], Barbara Hackenschmidt [MdL, BB]
Wie kann Tourismus zukunftsfähig gestaltet werden? Darüber konnte ich mich mit den tourismuspolitischen Sprecherinnen und Sprechern der SPD-Bundestagsfraktion und der SPD-Landtagsfraktionen auf der mehrtägigen Konferenz in München beraten. Es gab einen regen Austausch von Best-Practis-Beispielen. Als tourismuspolitischer Sprecher der sächsischen SPD-Landtagsfraktion habe ich unser Konzept zur Tourismusfinanzierung und den „Dialog der Gastgeber“ vorstellen dürfen.

Wir waren uns einig, dass der Schlüssel ein nachhaltiger Tourismus, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte vereinen sollte.

Nachhaltigkeit gewinnt für immer mehr Reisende an Bedeutung. Immer mehr Menschen suchen naturnahe Urlaubsangebote. Viele Regionen stehen vor großen Herausforderungen durch den Klimawandel. In den Mittel- und Hochgebirgen haben Wintersportorte immer mehr mit Schneemangel zu kämpfen, auch im Erzgebirge bereitet dies immer mehr Sorge. Für diese Gebiete wird es in Zukunft notwendig sein, nachhaltige Tourismuskonzepte zu entwickeln.

Die Bedürfnisse der Gäste und der lokalen Bevölkerung in Tourismusorten müssen mit Natur- und Umweltschutz in Übereinstimmung gebracht werden. Dabei ist eine langfristige wirtschaftliche und sozial verträgliche Entwicklung anzustreben. Nachhaltiger Tourismus kann so zu dauerhafter Wertschöpfung und Regionalentwicklung beitragen. Entscheidend sind dabei auch gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen besonders im Gastgewerbe, in dem die Mehrzahl der rund drei Millionen Beschäftigten im Deutschlandtourismus tätig ist.

Wichtig ist uns auch weiterhin, dass nachhaltiger Tourismus auch Barrierefreiheit einschließen muss. Aus meiner Sicht ist dies nicht nur notwendig für Menschen mit Behinderung, sondern auch mit Blick auf eine immer älter werdende Gesellschaft und ist zugleich guter Service für alle Reisende. Ich freue mich, dass das von der Bundesregierung geförderte deutschlandweit einheitliche Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ von allen Bundesländern akzeptiert wird. Damit erhalten Reisende zuverlässige Informationen über die Zugänglichkeit touristischer Leistungen. Ziel ist es, diese Informationen in einer bundesweiten Datenbank zu veröffentlichen.

 

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