Hier wird an der Zukunft gearbeitet

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+++ Morgenpost und tag24 berichten: Hier forscht die TU an den Autos der Zukunft+++

Heute war ich mit meinem lieben Kollegen Thomas Baum an der TU Chemnitz unterwegs, um mir einmal erklären zu lassen, wie es aus Sicht der Forscher nach dem Verbrennungsmotor in Sachen Mobilität weitergehen kann. Die Antwort der Wissenschaftler: Wasserstoff.

Von der TU Chemnitz ausgehend entsteht unter dem Namen „HZwo“ ein Netzwerk aus Forschung und Wirtschaft, dessen Ziel die Etablierung der Brennstoffzellen-Technologie ist. Aus dem Netzwerk sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre konkrete Vorschläge entstehen, wie Brennstoffzellen effizienter werden und zugleich günstiger in der Produktion. Prof. Thomas von Unwerth verdeutlicht: „Bereits vor 100 Jahren wurden Autos mit Ottomotoren gebaut – aber die eigentliche Entwicklung, die Optimierung geht bis zum heutigen Tag. So ist es auch bei der Brennstoffzelle.“ Letztlich müsse der Schritt in die Praxis aber endlich konkrete Formen annehmen. „Dafür wollen wir in unserem Sächsischen Innovationscluster für Brennstoffzellen und Wasserstoff Impulse setzen. Wir sind im Gespräch mit Busunternehmen, Energieversorgern und mehr. Im Moment fehlt es vor allem noch an der Infrastruktur. Es gibt kaum Tankstellen in Deutschland und besonders Sachsen. Hier würden wir uns Unterstützung wünschen.“

Mein Kollege Thomas Baum, verkehrspolit. Sprecher der Sächsischen SPD Landtags-Fraktion: „Klar ist für mich, dass die reine Batterietechnologie für die breite Masse der Bevölkerung keine zukunftsträchtige Lösung ist. Dafür bräuchten wir zu viele Ladestationen. Außerdem kann niemand garantieren, wie sauber der Strom aus der Steckdose wirklich ist. Wenn wir fürs E-Auto Kohle verbrennen müssen, ist der Umwelt nicht geholfen.“

Für mich als energiepolit. Sprecher der Sächsischen SPD Landtags-Fraktion steht jedoch fest: Wir dürfen das E-Auto jetzt nicht verteufeln. Wer die Möglichkeit hat, Strom aus nachhaltigen Energiequellen zu beziehen – zum Beispiel von der Solaranlage auf dem eigenen Dach – der kann heute schon ganz konkret etwas für das Klima tun und damit sogar die Sächsische Wirtschaft stärken: Der VW-Konzern z.B. baut seine E-Autos im Freistaat. Die Devise lautet aus meiner Sicht deswegen: Die Brennstoffzelle so schnell wie möglich serienreif zu machen und bis dahin konsequent die Brückentechnologien zu nutzen, die uns zur Verfügung stehen.

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