Klein aber oho: Kugelensemble verschönert Wenzel-Verner-Platz

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Foto: Maik Börner

Vor einem Jahr konnten wir den Wenzel-Verner-Platz nach einer kompletten Neugestaltung wieder an die Anwohner übergeben. Nun feiern wir einen weiteren Meilenstein: Mit dem Bürgerverein Chemnitz-Helbersdorf e.V. habe ich mich um Fördermittel bemüht. Damit wird ab November nun noch eine Skulptur den kleinen Park in Chemnitz-Helbersdorf verschönern.

Am 13. August übergab Kunststaatssekretär Uwe Gaul im Rahmen der Kleinprojekteförderung von Kunstministerium und Kulturstiftung des Freistaats einen Zuwendungsbescheid an den Bürgerverein Chemnitz-Helbersdorf, für die Installation eines Kugelensembles des Chemnitzer Künstlers Prof. Karl Clauss Dietel.

Als Vorsitzender engagiere ich mich seit vielen Jahren mit dem Bürgerverein Chemnitz Helbersdorf e.V. um die Aufwertung des Quartiers. Ein Herzensanliegen unseres Vereins und der Bürgerinnen und Bürger ist eine Aufwertung des Stadtteils und die Errichtung einer „Grünen Oase“. Mit viel Engagement widmen sich alle Akteure diesem Wunsch. Unter anderem wurden jährliche Putzaktionen durchgeführt oder regelmäßig für das Anliegen großflächig geworben. Im vergangenen Jahr konnten erste Erfolge am Wenzel-Verner-Platz verzeichnet werden. Die städtische Fläche wurde mit Sitzgelegenheiten und heimischen Pflanzenarten versehen. Installiert wurde bei der Bebauung auch ein Sockel inklusive Leerrohre für das „Kugelensemble“ des Formgestalters Prof. Karl Clauss Dietel. Die Skulptur befindet sich bereits im Besitz der Stadt Chemnitz und soll nun wieder öffentlich aufgestellt werden.

Zur Aufstellung des Ensembles werden insgesamt rund 24.000 Euro benötigt. Neben den 10.000 Euro Fördermittel von der Kulturstiftung Sachsen, kommen weitere 14.000 Euro aus dem Fond des Chemnitzers Kulturbüros.

Schandfleck Pizzeria: So kann das nicht bleiben!

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Foto: Sven Gleisberg

Dieser Schandfleck muss weg! Während sich die Vermieter in unserem Heckert-Gebiet Mühe geben, Häuser sanieren und sogar teils aufwendig gestalten lassen, verkommt die alte Pizzeria unterhalb des Supermarktparkplatzes an der Stollberger Straße zum Schandfleck: Türen und Fenster sind zerstört oder mit Spanplatten vernagelt, Wände sind verschmiert und Bänke demoliert.

Anwohner hatten mich auf diesen Missstand angesprochen, darunter eine Mutter, deren Sohn sich an den herumliegenden Glasscherben bereits die Fahrradreifen zerschnitten hat. Nach einer Vor-Ort-Begehung war mir sofort klar: So kann es nicht bleiben. Hier muss sich jemand drum kümmern. Diese Ecke darf nicht zum Ghetto werden.

Um Abhilfe zu schaffen wendete ich mich in einem Brief an den Gebäudeeigentümer, um mit ihm nach einer Lösung zu suchen. Außerdem stellte ich eine Anfrage an die Stadt, wie die Situation verbessert werden könnte, beispielsweise durch die Reparatur der maroden Bänke und der zerschlagenen Tunnelüberdachung. Doch bisher kam keine Antwort. Nach einem Artikel in der Chemnitzer Morgenpost und TAG24 meldeten sich bei mir bereits Bürgerinnen und Bürger mit Ideen, wie man diesen Schandfleck beseitigen könnte, aber auch Interessenten für eine Anmietung. Fest steht: Der Platz muss aufgewertet und verschönert werden. Ich bleibe an der Sache dran.