Hinter schwedischen Gardinen

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Heute war ich mit meinen lieben Kollegen Juliane Pfeil-Zabel und Harald Baumann-Hasske auf Stippvisite in der JVA Chemnitz. Baulich hat sich in den letzten Jahren schon vieles verändert. Die neue Torwache ist entstanden, eine neue Fläche für Familien ist entstanden, auf der Kinder, die zu Besuch bekommen, spielen können. Der Offene Vollzug wird bald eröffnet. Und dennoch: das Gefängnis bleibt ein Ort, in den man nicht will und den jede Insassin wohl schnell wieder verlassen möchte.

Dass dieser Übergang, von der Gefangenschaft in die Freiheit, nicht immer gut vorbereitet ist, habe ich heute von der Interessenvertretung der Gefangenen gehört. Sie wünschen sich, auf das Leben vor der Mauer besser vorbereitet zu werden. Es gehe schließlich auch um Rückfallgefahr, um Resozialisierung, um eine faire zweite Chance. Ein eindrücklicher Besuch, an dessen Ende für mich steht: die Investition in Beton ist schön und gut, aber an den Menschen dürfen wir deswegen nicht sparen. Wenn das Justizpersonal auf dem Zahnfleisch geht, dann leidet die Sicherheit, dann leidet die Betreuung und dann leidet auch der erzieherische Aspekt der Strafe. Hier müssen wir tätig werden.

Was den Kindern schmeckt

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Heute war ich mal wieder im Mehrgenerationenhaus Kappel zu Gast, um eine Ehrenamtlerin zu treffen: Frau Ute Träger pflegt die Pflanzen im und am Haus und leitet darüber hinaus den Kochkurs „Topf und Tiegel“ für Kinder.

Bei Frau Träger kommt auf den Teller, was den Kindern schmeckt. Denn obwohl gesunde Ernährung immer mit ganz oben auf der Speisekarte steht, können die Kids sich auch ihre Lieblingsessen wünschen. Gemeinsam wird dann geschnibbelt, gebraten und gewürzt – eben alles, was zum Kochen so dazugehört. Sich gemeinsam ausprobieren und natürlich am Ende auch probieren – so vermittelt Ute Träger Spaß am Kochen. Meinen Appetit hat sie jedenfalls geweckt.

Heckert putzt – Frühjahrsputzaktion in der NaturWALDinsel Helbersdorf

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Jung und Alt kamen am 14. April zusammen, um die NaturWALDinsel Helbersdorf auf Vordermann zu bringen. Anlässlich der Frühjahrsputz-Aktion des ASR durchsuchten 15 fließige Helferinnen und Helfer das Kleinod zwischen Scheffelstraße und Friedrich-Hähnel-Straße nach Unrat. Neben zahlreichen Plastetüten und Glasflaschen fanden wir auch mehrere Starkstromkabel, eine Matratze, eine Satelitenschüssel und einen zerlegten Pavillion. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen umsichtiger mit der Natur umgehen.

Im Anschluss gab es eine kleine Stärkung am „Bürgertreff bei Heckerts“, wo wir das schöne Wetter genossen.

Pedelec-Fahrer: Augen auf beim Helm-Kauf

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© ACE Auto Club Europa / Haller

15 Kilometer – zu weit für das Fahrrad, aber kaum eine Autofahrt wert: Für mittlere Strecken ist das Pedelec ein ideales Verkehrsmittel. Doch mit der Geschwindigkeit des elektrisch unterstützten Drahtesels steigt das Verletzungsrisiko im Falle eines Sturzes. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, rät allen Pedelec-Fahrern einen Helm zu tragen und gibt Tipps für den Kauf:

Rundum-Schutz auf dem Pedelec

Eine Helmpflicht besteht nur für S-Pedelecs mit Geschwindigkeiten bis zu 45 Kilometer pro Stunde. Pedelecs mit einer Motorunterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde sind verkehrsrechtlich Fahrräder und hier ist der Helm freiwillig. Doch aufgrund der höheren Geschwindigkeiten empfiehlt es sich immer, mit Helm unterwegs zu sein, ob nun mit klassischem Fahrradhelm oder speziellem Pedelec-Helm. Einen erhöhten Schutzlevel bieten beispielsweise Helme mit mehreren Schichten Polycarbonat, die beim Aufprall für eine bestmögliche Kräfteverteilung sorgen. Auch hat der ideale Pedelec-Helm im Vergleich zum üblichen Fahrradhelm eine leicht andere Form: Rundum geschützt fährt es sich mit seitlich und hinten tiefer heruntergezogenen Modellen der neuesten Generation. Einzelne Hersteller sorgen darüber hinaus im Bereich der Ohren und Augen für mehr Abdeckung.

Extra-Schutz für Stirn und Schläfen

Das Pedelec-Pendant zur CE-Norm EN 1078 für herkömmliche Fahrräder – gibt es bisher nicht. In den Niederlanden wurde jedoch bereits eine Helmnorm für S-Pedelecs eingeführt, die auch hierzulande verbreitet ist und als Vorläufer einer EU-Norm für Pedelec-Helme gilt. Entsprechende Modelle weisen im vorderen Bereich sowie an den Schläfen einen verstärkten Aufbau auf. Damit gehen Hersteller auf Erkenntnisse aus der Unfallforschung ein: Bei Fahrradunfällen sind laut Experten die seitliche Schädelbasis, die Stirn und der Hinterkopf besonders gefährdet.

Gut sichtbar unterwegs

Gute Pedelec-Helme schützen aber nicht nur den Kopf bei Stürzen und Kollisionen, sondern verbessern auch die Sichtbarkeit des Trägers. Dies ist gerade auf dem Pedelec wichtig, dessen Geschwindigkeit von anderen Verkehrsteilnehmern leicht unterschätzt wird. Reflektoren tragen zur besseren Sichtbarkeit bei. Neueste Helmmodelle verfügen darüber hinaus über integriertes Licht, beispielsweise ein LED-Rücklicht an der Helmrückseite.

Persönliche Anprobe vor dem Kauf

Ob innovativer E-Helm mit Smartphone-Konnektivität oder rein funktionaler Kopfschutz – passgenau sollte der Pedelec-Helm in jedem Fall sein. Neben einer Anprobe ist daher auch eine Probefahrt empfehlenswert: Ob das Modell weder drückt noch verrutscht, lässt sich am besten während der Fahrt testen. Die Alltagstauglichkeit ist grundsätzlich wichtiger als optisch schönes Design.
Über Größe und Anzahl von Luftschlitze können Pedelec-Fahrer, je nach Nutzung, individuell entscheiden. Auf den Verschluss sollten sie hingegen besonderes Augenmerk lenken: Eine leicht zu bedienende Alternative zu fummeligen Steckverbindungen sind Magnetverschlüsse. Ob es moderne Zusatzfunktionen wie Aufprallsensoren sein sollen, ist in erster Linie eine Preisfrage: Hightech-Modelle kosten leicht 250 Euro. Mit Preisen knapp über 100 Euro sind Basismodelle erheblich günstiger.

Weitere Informationen:

>> ACE LENKRAD Artikel zu Pedelec-Helmen mit empfehlenswerten Modellen in Ausgabe 3/2018 und hier.

 

Über den ACE Auto Club Europa e.V.:
Der ACE Auto Club Europa ist mit mehr als 630.000 Mitgliedern Deutschlands zweitgrößter Mobilitätsclub: Egal ob mit Auto, Bus, Bahn, Fahrrad, Flieger oder Motorrad unterwegs, als Mobilitätsbegleiter bietet der ACE jederzeit Schutz, damit es weitergeht. Kernleistung ist die Pannenhilfe.

Sächsische Gründer und Start-ups haben es leichter

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Junge Gründer und Start-ups brauchen keine Shows – sie brauchen gute und verlässliche Rahmenbedingungen. Informationsangebote, Fördermittel und vor allem unbürokratische Hilfe. Darum kümmern wir uns.

Mit der jetzt überarbeiteten Förderrichtlinie für den sächsischen Mittelstand reagieren wir auf die Hinweise und Wünsche für eine gezieltere Förderung von Start-ups, jungen Gründern sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft. Wenn etwa die Markteinführung innovativer Produkte von Start-ups jetzt mit 75 statt 50 Prozent gefördert wird, erleichtert das angehenden Unternehmern den Schritt in die Selbstständigkeit und die Umsetzung ihrer kreativen Ideen. Zudem werden mit der novellierten Richtlinie – wie immer wieder gefordert – gerade kleine Unternehmen und Gründer von bürokratischem Aufwand entlastet.

Hintergrund: Die Mittelstandsrichtlinie umfasst Beratungsangebote für Gründer und KMU, Messebeteiligungen, die Einführung von E-Business-Projekten und die Markteinführung von Innovationen. Auch die Unterstützung organisationseigener Berater bei Kammern und Verbänden sowie die Förderung überbetrieblicher Ausbildungsstätten sind Gegenstand der Richtlinie. Der Freistaat Sachsen stellt insgesamt rund 20 Millionen Euro pro Jahr für die Programme der Mittelstandsrichtlinie zur Verfügung. (Quelle: Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums)

Ein Hoch auf gute Nachbarschaft!

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Meine Danke-Aktion für Ehrenamtler führte mich diese Woche zu Christa und Leopold Groß. Beide sind Ehrenamtler mit Herz und Leidenschaft. Seit vielen Jahren kümmern sie sich um ihre Nachbarin und erledigen für die Seniorin unter anderem die Einkäufe. Doch damit nicht genug: Das Ehepaar Groß engagiert sich darüber hinaus noch ehrenamtlich im Industriemuseum. Für mich also doppelter Grund, Christa und Leopold Groß, danke zu sagen.

Bei meinem Besuch unterhielten wir uns über ihre Arbeit im Industriemuseum, der Restaurierung von historischen Näh- und Stickmaschinen und wie sie mit viel Engagement die oft 100jährigen Gerätschaften den Besuchern, beispielsweise bei der alljährlich stattfindenden Museumsnacht, vorführen. „Wir helfen gern, so kommt wenigstens keine Langeweile auf“, sagt Leopold Groß. „Aber gerade fürs Industriemuseum wäre uns wichtig, dass auch jüngere Leute sich ehrenamtlich engagieren und quasi nachrücken. Denn wenn wir Älteren aufhören, dann weiß niemand mehr, wie die Maschinen funktionieren oder repariert werden können. Das Wissen darüber muss weitergereicht werden.“

Wer sich engagieren möchte, kann sich natürlich direkt bei den Museen, bei sozialen Einrichtungen und Vereinen melden. Wer hingegen noch auf der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner ist, kann sich jederzeit an mein Büro wenden. Per Telefon unter 0371-2724 3770 oder per Email an kontakt@joerg-vieweg.de

Neuer Standort für den Kummerkasten

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Im Alltag ärgert man sich manchmal. Über volle Mülleimer, kaputte Bänke, über Dreck und anderes mehr. Meistens ist dann nicht der richtige Ansprechpartner parat, um Anregungen aufzunehmen und Fragen zu beantworten. Dafür habe ich meinen „Kummerkasten“. Der rote Briefkasten wandert im Wahlkreis von einem Ort zum nächsten, damit die Anliegen von überall her den Weg in mein Bürgerbüro finden.

Heute habe ich den Kummerkasten an Jan Schulze vom Bürgertreff bei Heckerts übergeben, wo er bis Ende April mit allerlei Anmerkungen und Wünschen befüllt werden kann. Der Bürgertreff auf Wilhelm-Firl-Straße 23 ist ein Ort, wo sich ganz verschiedene Menschen mit ganz verschiedenen Interessen treffen können. Nachdem ich diese Woche schon die Wohngruppe der Volkssolidarität dort besucht hatte, habe ich mir heute nochmal genau erklären lassen, wie es derzeit in der „BiM“, wie der Treff genannt wird, so aussieht. Es ist viel los: Verschiedene Kurse finden in den Räumen statt, es wird gebastelt, es gibt ein Lesecafé einen Filmclub und und und… Das ist für jeden etwas dabei.

Alle Angebote und Öffnungszeiten finden Sie unter: http://www.bürgertreff-beiheckerts.de/

Chemnitzer Ideen für Sozialen Wohnungsbau

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Zu den wohnungspolitischen Zielen der SPD gehört eine soziale Stadt mit lebenswerten Quartieren und bezahlbaren Wohnraum. Doch wie sieht es damit aktuell in Chemnitz aus? Darüber habe ich gestern Abend bei der zweiten Veranstaltung der Reihe „Chemnitzer Ideen für sozialen Wohnungsbau“ diskutiert. Mit dabei waren nicht nur Kollegen aus der SPD-Fraktion, Vertreter der Wohnungsgenossenschaft „Einheit“, Wohnungsbaugenossenschaft Chemnitz-Helbersdorf und der Grundstücks- und Gebäudewirtschaft sondern auch viele interessierte Chemnitzerinnen und Chemnitzer.

Im Mittelpunkt standen die Fragen: Wie lassen sich Investitionen in den sozialen Wohnungsbau festigen? Welche Richtlinien und Hindernisse sind bei einer energetischen Sanierung zu beachten? Wie kann der familien- und altersgerechte Umbau von Häusern und Wohnungen verlässlich unterstützet und begleitet werden?

Im Verlaufe der Gesprächsrunde wurden Probleme erörtert. Für mich waren die Hinweise wichtig, wie diese Themen durch die Politik begleitet werden können und sollten. Wohnen ist ein soziales Gut. Es ist für die Lebensqualität und die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen von elementarer Bedeutung. Ich bin froh, dass in Chemnitz alle Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen!

Mittendrin statt nur dabei

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Heute war ich auf Besuch bei den Damen der Volkssolidarität-Wohngruppe im Bürgertreff bei Heckerts. Eingeladen hatte mich die stellvertretende Leiterin der Gruppe, Jutta Lanßky, die eine Engagierte Mitstreiterin für unsere Danke-Aktion vorschlagen wollte: Brigitte Lasch.

Brigitte Lasch ist seit 2005 Mitglied im Verein und seit Anfang an mittendrin statt nur dabei: Kassiererin, Koordinatorin, Organisatorin von Treffen und Ausfahrten. Die Liste ihrer Aktivitäten ist lang. Ganz nebenbei sozusagen kümmert sie sich noch um Nachbarn und hilft ihrer Mutter, wo es geht. Als ich in den Bürgertreff komme, ist Frau Lasch auf dem Sprung, hat die Jacke eigentlich schon an und nimmt sich dann doch noch kurz Zeit für uns. Sie will zum Englisch-Kurs. Etwas neues lernen. Wer rastet, der rostet. Das lob´ ich mir!

Mit den rüstigen Rentnerinnen spreche ich darüber, wie sich das Quartier verändert hat. Ein bisschen kenne ich mich ja auch aus, habe als Kind zwischen den Plattenbauten gespielt und bin im Heckert groß geworden. Einige Begegnungsstätten haben im Laufe der Zeit geschlossen, die Wege sind länger geworden – das bereitet gerade den Älteren natürlich Probleme. Viele seien deswegen im Verlauf der Jahre ausgetreten. Dabei braucht es Gemeinschaft. Die Frauen leben allein, so, wie viele andere ältere Menschen in unserer Stadt. Soziale Kontakte, wie es sie früher in den Hausgemeinschaften gegeben hat, sind selten geworden. Gerade deswegen bin ich dankbar, dass es immernoch Engagierte, wie Brigitte Lasch, gibt, die die Menschen zusammenbringen. Dafür gabs von mir eine kleine Aufmerksamkeit.

Manchmal muss es schnell gehen

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Im Alltag ärgert man sich manchmal. Über volle Mülleimer, kaputte Bänke, über Dreck und anderes mehr. Meistens ist dann nicht der richtige Ansprechpartner parat, um Anregungen aufzunehmen und Fragen zu beantworten. Dafür habe ich meinen „Kummerkasten“. Der rote Briefkasten wandert im Wahlkreis von einem Ort zum nächsten, damit die Anliegen von überall her den
Weg in mein Bürgerbüro finden.

Zuletzt war der Kummerkasten im Mehrgenerationenhaus auf der Irkutsker Str. 15. Frau Franziska Häusler, die Leiterin des Hauses, übergab am 20. März die Anmerkungen aus Kappel zurück – darunter beispielsweise Fragen zum Winterdienst im Wohnquartier.

Eine andere Anfrage erreichte mein Bürgerbüro vorher schon telefonisch. Eine ältere Dame hatte vom Kummerkasten gehört, brauchte aber schnelle Hilfe bei ihrer Suche nach einem Hausarzt. Ihr konnte schnell und unkompliziert geholfen werden.