Da brennt nichts an

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v.l.: Jörg Vieweg, René Rösler und Sigrid Birnbach, die das Dankeschön vorgeschlagen hatte

Seit Dezember 2017 bin ich auf der Suche nach engagierten Menschen um einfach mal DANKE zu sagen. Die Aktion sollte erst nur bis Ende Mai gehen, aber die Zahl der Rückmeldungen ist so groß, dass ich noch das ganze Jahr unterwegs sein werde, um Ehrenamtler zu treffen. Es ist einfach schön zu sehen, wie viele Menschen sich engagieren.

Gestern führte mich der Weg zu René Rösler in den Ortsteil Kleinolbersdorf-Altenhain.

René Rösler ist nicht nur in der freiwilligen Feuerwehr, sondern engagiert sich auch innerhalb der AG Heimatgeschichte für die Historie von Kleinolbersdorf und Altenhain und arbeitet im örtlichen Bauhof.

Sigrid Birnbach, die Herrn Rösler für ein Dankeschön vorgeschlagen hatte, lobt ihn besonders für seine Aufmerksamkeit: „Was ich außergewöhnlich bei ihm finden, ist, dass er nicht nur Dienst nach Vorschrift macht, sondern im Hintergrund soviel tut, damit alles am Schnürchen läuft. Der Winterdienst bei uns ist super. Im Sommer sind die Straßenränder gemäht, bevor man nichts mehr sieht, die Schlaglöcher werden ausgebessert, bevor sie Übermaße annehmen. Aber auch die kleinen Extras werden einfach mitgemacht, z. B. die Schaukästen aktuell gehalten, die Pyramide und Bühne in der Adventszeit aufgestellt und danach wieder abgebaut, ein Weihnachtsbaum mit Beleuchtung ‚einfach so, damit der Ort freundlicher wird‘ aufgebaut. Es ist nicht nur, dass er hilft und mitdenkt, ohne groß zu fragen, sondern auch, dass er rein menschlich bescheiden im positivsten Sinne des Wortes ist. Manche reden viel, haben Ideen und große Pläne und machen wenig, bei ihm ist es gerade anders herum“, sagt Sigrid Birnbach über ihren Nachbarn.

Dafür gab´s von mir ein Dankeschön.

 

Sie kennen eine Person, die sich ehrenamtlich für die Belange ihrer Mitmenschen einsetzt? Und genau bei ihr möchten Sie sich bedanken? Schicken Sie mir einen Vorschlag für eine Einzelperson oder Team per E-Mail oder postalisch zu.

Bürgerbüro Jörg Vieweg                        E-Mail: kontakt@joerg-vieweg.de
Friedrich-Hähnel-Straße 11
09120 Chemnitz

Neue Oberschule eröffnet

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mit v.l.: Michael Stötzer (Bürgermeister), Sven Schulze (Bürgermeister), Sylvia Friebel (stlv. Schulleiterin), Ines Saborowski (CDU), Hans-Joachim Siegel (Die Linke)

+++ Wochenendspiegel berichtet: Kinder übernehmen neu eröffnete Oberschule +++

Neues Schuljahr, neues Gebäude: Pünktlich zum Schulbeginn wurde gestern die Albert-Schweitzer-Oberschule in der Arno-Schreiter-Straße 1 eröffnet. Seit 2016 wurde das Gebäude saniert und so hergerichtet, dass es modernen Unterrichts-Anforderungen entspricht. Diese neue Schule ist meiner Meinung nach genau das richtige Signal für Markersdorf, aber auch für die Stadtteile Morgenleite und Hutholz. Hier gibt es Kinder, hier gibt es Zukunft. Diese Zukunft werden wir mit weiteren Investitionen gestalten.

Mit Herz und Verstand fahren

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Mit meinen Kollegen vom ACE Sachsen-Süd war ich heute im Rahmen der Aktion „Fahr mit Herz“ in der Chemnitzer Innenstadt unterwegs, um zu sehen, wie konzentriert und aufmerksam alle Verkehrsteilnehmer bei der Sache sind. Denn: Unfälle zwischen Fahrrad- und Autofahren gibt es leider immernoch viel zu viele. Im Durchschnitt stirbt ein Radfahrer bei Verkehrsunfällen auf deutschen Straßen pro Tag. Häufige Unfallursache: Abbiegefehler, das Öffnen von Autotüren ohne zu gucken, Unaufmerksamkeit beim Spurwechsel. Leider sind auch viele Verkehrsteilnehmer immernoch vom Handy abgelenkt. Wer mit dem Drahtesel unterwegs ist, zieht dann bei einer Kollision meist den Kürzeren.

Was für die Autofahrer gilt, gilt aber für die Fahrradfahrer gleichermaßen: Verkehrsregeln sind keine Empfehlung. Auf den Straßen und Fahrradwegen gilt die StVO – mal eben noch über rot huschen oder auf den Fußweg ausweichen – in der Innenstadt ist zu beobachten, dass es viele leider nicht so genau nehmen. Manch ein Fußgänger fühlt sich bedrängt.

Zwei Eindrücke bleiben angesichts der heutigen Eindrücke: Erstens, die Frage, warum eigentlich fast kein Fahrradfahrer einen Helm trägt. Und zweitens, die Feststellung, dass wir mit etwas mehr Ruhe, mehr Aufmerksamkeit und Umsicht alle sicherer unterwegs sind.

Tempolimit und Co. – Sie sind gefragt!

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Seit dem 7. August ist unser Kummerkasten im Büro des Stadtteilmanagements Chemnitz Süd auf der Wladimir-Sagorski-Straße 24 im zweiten Stock zu finden. Damit wollen wir herausfinden, wo der Schuh im Stadtteil drückt. Es hilft ja nichts, wenn man nur im stillen Kämmerlein schimpft. Je mehr Menschen sich bei mir melden, umso mehr kann ich auch helfen.

Eine konkrete Frage treibt mich dabei besonders um: Seit Wochen wird bereits in den Medien über ein Lärmgutachten zum Südring diskutiert. Ich habe den Vorschlag eines Tempolimits von 50 km/h ins Spiel gebracht – zumindest auf dem Südringabschnitt zwischen Helbersdorfer und Stollberger Straße. Das wäre eine günstige und vor allem schnelle Lösung, die man wenigstens einmal probieren könnte. Theoretisch sind langsamere Fahrzeuge auch leiser – so haben es die Gutachter vorgerechnet. Wir kennen die Zahlen aus dem Gutachten und wollen gerne helfen. Bisher haben sich aber vor allem die Autofahrer zu Wort gemeldet. Jetzt möchte ich einmal selbst von den Anwohnerinnen und Anwohnern wissen: Wie nehmen Sie die Lärmproblematik um den Südring wahr?

Natürlich können auch andere Hinweise in den roten Briefkasten eingeworfen werden. Beschwerden, Anregungen und Wünsche nehme ich aber auch jederzeit telefonisch unter 0371 2724 3770, sowie per Email an kontakt@joerg-vieweg.de entgegen.

Hier wird an der Zukunft gearbeitet

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+++ Morgenpost und tag24 berichten: Hier forscht die TU an den Autos der Zukunft+++

Heute war ich mit meinem lieben Kollegen Thomas Baum an der TU Chemnitz unterwegs, um mir einmal erklären zu lassen, wie es aus Sicht der Forscher nach dem Verbrennungsmotor in Sachen Mobilität weitergehen kann. Die Antwort der Wissenschaftler: Wasserstoff.

Von der TU Chemnitz ausgehend entsteht unter dem Namen „HZwo“ ein Netzwerk aus Forschung und Wirtschaft, dessen Ziel die Etablierung der Brennstoffzellen-Technologie ist. Aus dem Netzwerk sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre konkrete Vorschläge entstehen, wie Brennstoffzellen effizienter werden und zugleich günstiger in der Produktion. Prof. Thomas von Unwerth verdeutlicht: „Bereits vor 100 Jahren wurden Autos mit Ottomotoren gebaut – aber die eigentliche Entwicklung, die Optimierung geht bis zum heutigen Tag. So ist es auch bei der Brennstoffzelle.“ Letztlich müsse der Schritt in die Praxis aber endlich konkrete Formen annehmen. „Dafür wollen wir in unserem Sächsischen Innovationscluster für Brennstoffzellen und Wasserstoff Impulse setzen. Wir sind im Gespräch mit Busunternehmen, Energieversorgern und mehr. Im Moment fehlt es vor allem noch an der Infrastruktur. Es gibt kaum Tankstellen in Deutschland und besonders Sachsen. Hier würden wir uns Unterstützung wünschen.“

Mein Kollege Thomas Baum, verkehrspolit. Sprecher der Sächsischen SPD Landtags-Fraktion: „Klar ist für mich, dass die reine Batterietechnologie für die breite Masse der Bevölkerung keine zukunftsträchtige Lösung ist. Dafür bräuchten wir zu viele Ladestationen. Außerdem kann niemand garantieren, wie sauber der Strom aus der Steckdose wirklich ist. Wenn wir fürs E-Auto Kohle verbrennen müssen, ist der Umwelt nicht geholfen.“

Für mich als energiepolit. Sprecher der Sächsischen SPD Landtags-Fraktion steht jedoch fest: Wir dürfen das E-Auto jetzt nicht verteufeln. Wer die Möglichkeit hat, Strom aus nachhaltigen Energiequellen zu beziehen – zum Beispiel von der Solaranlage auf dem eigenen Dach – der kann heute schon ganz konkret etwas für das Klima tun und damit sogar die Sächsische Wirtschaft stärken: Der VW-Konzern z.B. baut seine E-Autos im Freistaat. Die Devise lautet aus meiner Sicht deswegen: Die Brennstoffzelle so schnell wie möglich serienreif zu machen und bis dahin konsequent die Brückentechnologien zu nutzen, die uns zur Verfügung stehen.

Ohne Tamtam

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SPD und CDU haben sich auf drei Maßnahmen verständigt, mit denen das sächsische Petitionswesen schnell und unkompliziert verbessert werden kann:

Zukünftig sollen je nach Anliegen der Petition zuständige Fachausschüsse an den Beratungen beteiligt werden. Diese Maßnahme soll den direkten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger noch mehr Raum und Aufmerksamkeit in den Prozessen des Landtags sichern.

Außerdem soll das Petitionswesen bürgerfreundlicher und gleichzeitig professioneller im Auftritt werden. Dazu werden z.B. die Formulierungen von Antwortschreiben vereinfacht, Standards für die Vor-Ort-Termine definiert und auch die Öffentlichkeitsarbeit verbessert.

Um diese Verbesserungen habe ich als Vertreter der SPD im Petitionsausschuss gerungen. Die Änderungen sind entgegen der jüngsten Presseberichte nicht als ‚Reförmchen‘ abzutun. Vielmehr handelt es sich um die ersten Maßnahmen, die wir umsetzen können, und damit einen ersten konkreten Schritt in die richtige Richtung. Unsere Arbeit ist damit nicht getan – unser Ziel und unser Arbeitsauftrag ist klar formuliert: Die SPD will Sammelpetitionen ermöglichen, indem ähnliche Anliegen zusammengefasst werden können. Dafür soll eine Onlineplattform eingeführt werden, auf der aktuell und transparent informiert wird, auf der in Foren diskutiert werden kann und auf der sich weitere Unterzeichner einer Petition digital anschließen können. Die Leistungsfähigkeit des Petitionsdienstes wollen wir durch mehr Personal erhöhen. Diese Änderungen bedürfen aber langwierigeren Gesetzesänderungen und lassen deswegen noch auf sich warten.

Das Positionspapier der SPD zum Thema Petitionswesen finden Sie hier.

Voneinander lernen

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Jörg Vieweg, SPD Landtagsabgeordneter aus Chemnitz und Mitglied im Europaausschuss, reist mit dem parlamentarischen Forum Mittel- und Osteuropa vom 29. Juli bis 3. August auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Litauen und Weißrussland.

Ziel der sächsischen Delegation ist es, gemeinsame Interessen in Wirtschaft und Bildung herauszuarbeiten und Kooperationen auszubauen.

„Lernen können wir vor allem von Litauen. Das kleine Land ist uns in Sachen Digitalisierung ein gutes Stück voraus. Dabei denke ich nicht nur an die Verfügbarkeit von schnellem Internet, sondern auch an der Erforschung der Blockchain-Technologie, die Förderung des Staates und die Bereitschaft der Verwaltung, Innovationen aufzugreifen“, so Jörg Vieweg, der in Vilnius auch Anreize für Chemnitz sammeln will. „In der Region gibt es mit dem Blockchain Competence Centre an der HS Mittweida und einigen vielversprechenden Start-Ups in Chemnitz eine ganze Menge Know-How. Daraus müssten wir eigentlich mehr machen. Wie das gehen könnte, möchte ich mir ansehen.“

Auf den weiteren Stationen der Delegationsreise werden Fragen diskutiert, wie die Förderpolitik der EU und die Rolle von Sonderwirtschaftszonen, der Tourismus und der Klimaschutz.

Nach seiner Rückkehr steht Ihnen Herr Vieweg gerne zu den Ergebnissen und Eindrücken der Reise zur Verfügung.

 

Hintergrund:

Die Mitglieder des Forums Mittel- und Osteuropa sind Abgeordnete des Landtages, des Bundestages sowie Experten aus Wirtschaft und Verwaltung, die auf Eigeninitiative und auf eigene Kosten die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und den Ländern in Mittel-und Osteuropa pflegen und voranbringen wollen.

 

Jörg Vieweg fordert: Tempo 50 auf dem Südring

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+++ Chemnitz Fernsehen berichtet: NEUES TEMPOLIMIT FÜR DEN SÜDRING +++

Rund 17.000 Fahrzeuge bewegen sich täglich über den Südring in Richtung Neefestraße, davon sind 11 Prozent Lastkraftwagen. „Die Lärmbelastung in den angrenzenden Wohnlagen ist enorm“, beschreibt Matthias Kunze, Vorstandsmitglied der Wohnungsbaugenossenschaft Chemnitz-Helbersdorf eG. „Besonders an der Steigung zwischen Wladimir-Sagorski-Straße und Stollberger Straße mehrten sich schon in der Vergangenheit die Beschwerden. Dort ist der Abstand vom Südring zu den Häusern keine 100 Meter.“ Die Stadt reagierte zwar und ließ Flüsterasphalt verbauen. Eine Grundlage für weiterreichende Maßnahmen gebe es zunächst aber nicht, hatte Tiefbauamtsleiter Bernd Gregorzyk noch 2017 verlauten lassen.

Die WCH hat dieses Problem nun erneut untersuchen lassen: das beauftragte Ingenieurbüro für Lärmschutz Förster & Wolgast erstellte ein ein neues Gutachten um festzustellen, wie stark die Lärmbelastung für die Anwohner der Paul-Bertz-Straße durch den besagten Südringabschnitt nach den baulichen Veränderungen ist.

Das Ergebnis der Messungen: Trotz positiver Effekte durch den neuen „Flüsterasphalt“ auf dem Südringabschnitt zwischen Wladimir-Sagorski-Straße und Stollberger Straße werden Lärmschutzgrenzwerte besonders Nachts deutlich überschritten.

Deswegen fordert der SPD Landtagsabgeordnete Jörg Vieweg: „Der Südring muss leiser werden! Unsere Vorschläge liegen auf dem Tisch: ‚Grüne Welle‘ auf dem Südring für weniger Anfahrgeräusche und zusätzlich Tempo 50 zwischen Wladimir-Sagorski-Straße und Stollberger Straße. Jetzt muss sich das Tiefbauamt dazu äußern, wie es weitergehen soll.“

Ein erstes Treffen zwischen WCH-Vorstandsmitglied Kunze, Tiefbauamts-Leiter Gregorzyk und Jörg Vieweg fand am 26. Juli im Technischen Rathaus statt. Die Stadt will nun prüfen, welche verkehrstechnischen Lösungen kurzfristig möglich sind.

Unter Strom

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Sagen, was man macht und machen, was man sagt. So sollte Politik sein. Als Energiepolitiker freue ich mich, jetzt endlich mit dem eigenen Elektro-Auto unterwegs zu sein. Der Strom kommt im Übrigen ganz klimafreundlich von der Solaranlage auf meinem eigenen Dach. Der einfachste Weg, sich für die Umwelt einzusetzen, ist immer noch bei sich selbst anzufangen. Und: Elektromobilität ist nicht nur gut für den Klimaschutz sondern sichert auch viele gute Jobs in Sachsen!

Energieforschung in Sachsen auf hohem Niveau beibehalten

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+++ Verlässliche Förderung fortführen +++ Energiewende sichern +++

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange und Wirtschaftsminister Martin Dulig haben am Dienstag den Masterplan Energieforschung vorgelegt.

Mit der erfolgreichen sächsischen Förderung zum Bau und Betrieb von Energiespeichern sind in den vergangenen Jahren ehunderte Groß- und Kleinspeicher aufgebaut worden. Darunter auch ein 10 Megawatt Batteriespeicher auf dem Gelände der „eins einergie“ in Chemnitz. Für eine zuverlässige Energieversorgung und ein stabiles Netz muss diese Förderung verlässlich und konsequent fortgeführt werden.

Die Energieforschung und insbesondere die Erforschung und Erprobung neuer Speichertechnologien sind der Schlüssel für die Umsetzung der Energiewende in Sachsen. Der Masterplan Energieforschung, der auf einen Beschluss der CDU/SPD-Koalition im Sächsischen Landtag zurückgeht, ebnet dafür den Weg.

Medieninfo des Wissenschaftsministeriums: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/218868