5 Millionen Euro für sportlichen Höhepunkt im Erzgebirge

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Langläufer bei den Landesjugendspielen 2018 in Oberwiesenthal ©Stefan Friedrich

+++ 5 Millionen für Junioren-WM Ski Nordisch mit Signalwirkung für Nachwuchssport +++ wichtig für Fortbestand des Olympiastützpunktes +++

Das sächsische Kabinett hat Fördergelder in Höhe von 5 Millionen Euro beschlossen, um die Junioren-WM Ski Nordisch in Oberwiesenthal zu unterstützen.

Ich finde, Sachsen ist Wintersportland. Ein Großereignis, wie die Junioren-WM Ski Nordisch 2020 ist ein Aushängeschild für die sächsischen Wintersportregionen und den gesamten Freistaat. Die dafür zur Verfügung stehenden fünf Millionen Euro sind gut investiert und haben eine Signalwirkung für den Nachwuchssport. Es ist gut, dass die Entscheidung hier einmal zügig nach der Ankündigung des Ministerpräsidenten erfolgt ist. Für die Zukunft wünsche ich mir allerdings, dass es eine Gesamtstrategie zur Förderung vergleichbarer Großsportereignisse gibt. Das sorgt für Planungssicherheit und Klarheit in den Regionen. Die SPD-Fraktion hat dabei immer alle drei Wintersportstandorte Altenberg, Klingenthal und Oberwiesenthal und somit den gesamten Spitzensport-Standort im Blick.

Meine Abgeordnetenkollegin aus dem Erzgebirge, Simone Lang, meint dazu: „Die Entscheidung ist gut fürs Erzgebirge. Ich setze mich schon lange für Investitionen in die Wintersportstandorte ein – zum Beispiel für ein Schneedepot, für das im Sommer ein Gutachten 2018 vorgestellt wird oder für Liftanlagen. Zudem ist die Förderung der Junior-WM für den Fortbestand des Olympiastandpunktes und die Nachwuchsförderung sehr gut angelegtes Geld. Im Erzgebirge können wir diesem sportlichen Höhepunkt nun noch freudiger entgegenfiebern. Es profitiert in vielen Bereichen, so auch dem Tourismus, nachhaltig von dieser Finanzentscheidung.“

Information der Staatsregierung: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/217473

Hinter schwedischen Gardinen

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Heute war ich mit meinen lieben Kollegen Juliane Pfeil-Zabel und Harald Baumann-Hasske auf Stippvisite in der JVA Chemnitz. Baulich hat sich in den letzten Jahren schon vieles verändert. Die neue Torwache ist entstanden, eine neue Fläche für Familien ist entstanden, auf der Kinder, die zu Besuch bekommen, spielen können. Der Offene Vollzug wird bald eröffnet. Und dennoch: das Gefängnis bleibt ein Ort, in den man nicht will und den jede Insassin wohl schnell wieder verlassen möchte.

Dass dieser Übergang, von der Gefangenschaft in die Freiheit, nicht immer gut vorbereitet ist, habe ich heute von der Interessenvertretung der Gefangenen gehört. Sie wünschen sich, auf das Leben vor der Mauer besser vorbereitet zu werden. Es gehe schließlich auch um Rückfallgefahr, um Resozialisierung, um eine faire zweite Chance. Ein eindrücklicher Besuch, an dessen Ende für mich steht: die Investition in Beton ist schön und gut, aber an den Menschen dürfen wir deswegen nicht sparen. Wenn das Justizpersonal auf dem Zahnfleisch geht, dann leidet die Sicherheit, dann leidet die Betreuung und dann leidet auch der erzieherische Aspekt der Strafe. Hier müssen wir tätig werden.

Was den Kindern schmeckt

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Heute war ich mal wieder im Mehrgenerationenhaus Kappel zu Gast, um eine Ehrenamtlerin zu treffen: Frau Ute Träger pflegt die Pflanzen im und am Haus und leitet darüber hinaus den Kochkurs „Topf und Tiegel“ für Kinder.

Bei Frau Träger kommt auf den Teller, was den Kindern schmeckt. Denn obwohl gesunde Ernährung immer mit ganz oben auf der Speisekarte steht, können die Kids sich auch ihre Lieblingsessen wünschen. Gemeinsam wird dann geschnibbelt, gebraten und gewürzt – eben alles, was zum Kochen so dazugehört. Sich gemeinsam ausprobieren und natürlich am Ende auch probieren – so vermittelt Ute Träger Spaß am Kochen. Meinen Appetit hat sie jedenfalls geweckt.

Ein Hoch auf gute Nachbarschaft!

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Meine Danke-Aktion für Ehrenamtler führte mich diese Woche zu Christa und Leopold Groß. Beide sind Ehrenamtler mit Herz und Leidenschaft. Seit vielen Jahren kümmern sie sich um ihre Nachbarin und erledigen für die Seniorin unter anderem die Einkäufe. Doch damit nicht genug: Das Ehepaar Groß engagiert sich darüber hinaus noch ehrenamtlich im Industriemuseum. Für mich also doppelter Grund, Christa und Leopold Groß, danke zu sagen.

Bei meinem Besuch unterhielten wir uns über ihre Arbeit im Industriemuseum, der Restaurierung von historischen Näh- und Stickmaschinen und wie sie mit viel Engagement die oft 100jährigen Gerätschaften den Besuchern, beispielsweise bei der alljährlich stattfindenden Museumsnacht, vorführen. „Wir helfen gern, so kommt wenigstens keine Langeweile auf“, sagt Leopold Groß. „Aber gerade fürs Industriemuseum wäre uns wichtig, dass auch jüngere Leute sich ehrenamtlich engagieren und quasi nachrücken. Denn wenn wir Älteren aufhören, dann weiß niemand mehr, wie die Maschinen funktionieren oder repariert werden können. Das Wissen darüber muss weitergereicht werden.“

Wer sich engagieren möchte, kann sich natürlich direkt bei den Museen, bei sozialen Einrichtungen und Vereinen melden. Wer hingegen noch auf der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner ist, kann sich jederzeit an mein Büro wenden. Per Telefon unter 0371-2724 3770 oder per Email an kontakt@joerg-vieweg.de

Neuer Standort für den Kummerkasten

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Im Alltag ärgert man sich manchmal. Über volle Mülleimer, kaputte Bänke, über Dreck und anderes mehr. Meistens ist dann nicht der richtige Ansprechpartner parat, um Anregungen aufzunehmen und Fragen zu beantworten. Dafür habe ich meinen „Kummerkasten“. Der rote Briefkasten wandert im Wahlkreis von einem Ort zum nächsten, damit die Anliegen von überall her den Weg in mein Bürgerbüro finden.

Heute habe ich den Kummerkasten an Jan Schulze vom Bürgertreff bei Heckerts übergeben, wo er bis Ende April mit allerlei Anmerkungen und Wünschen befüllt werden kann. Der Bürgertreff auf Wilhelm-Firl-Straße 23 ist ein Ort, wo sich ganz verschiedene Menschen mit ganz verschiedenen Interessen treffen können. Nachdem ich diese Woche schon die Wohngruppe der Volkssolidarität dort besucht hatte, habe ich mir heute nochmal genau erklären lassen, wie es derzeit in der „BiM“, wie der Treff genannt wird, so aussieht. Es ist viel los: Verschiedene Kurse finden in den Räumen statt, es wird gebastelt, es gibt ein Lesecafé einen Filmclub und und und… Das ist für jeden etwas dabei.

Alle Angebote und Öffnungszeiten finden Sie unter: http://www.bürgertreff-beiheckerts.de/

Chemnitzer Ideen für Sozialen Wohnungsbau

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Zu den wohnungspolitischen Zielen der SPD gehört eine soziale Stadt mit lebenswerten Quartieren und bezahlbaren Wohnraum. Doch wie sieht es damit aktuell in Chemnitz aus? Darüber habe ich gestern Abend bei der zweiten Veranstaltung der Reihe „Chemnitzer Ideen für sozialen Wohnungsbau“ diskutiert. Mit dabei waren nicht nur Kollegen aus der SPD-Fraktion, Vertreter der Wohnungsgenossenschaft „Einheit“, Wohnungsbaugenossenschaft Chemnitz-Helbersdorf und der Grundstücks- und Gebäudewirtschaft sondern auch viele interessierte Chemnitzerinnen und Chemnitzer.

Im Mittelpunkt standen die Fragen: Wie lassen sich Investitionen in den sozialen Wohnungsbau festigen? Welche Richtlinien und Hindernisse sind bei einer energetischen Sanierung zu beachten? Wie kann der familien- und altersgerechte Umbau von Häusern und Wohnungen verlässlich unterstützet und begleitet werden?

Im Verlaufe der Gesprächsrunde wurden Probleme erörtert. Für mich waren die Hinweise wichtig, wie diese Themen durch die Politik begleitet werden können und sollten. Wohnen ist ein soziales Gut. Es ist für die Lebensqualität und die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen von elementarer Bedeutung. Ich bin froh, dass in Chemnitz alle Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen!

Mittendrin statt nur dabei

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Heute war ich auf Besuch bei den Damen der Volkssolidarität-Wohngruppe im Bürgertreff bei Heckerts. Eingeladen hatte mich die stellvertretende Leiterin der Gruppe, Jutta Lanßky, die eine Engagierte Mitstreiterin für unsere Danke-Aktion vorschlagen wollte: Brigitte Lasch.

Brigitte Lasch ist seit 2005 Mitglied im Verein und seit Anfang an mittendrin statt nur dabei: Kassiererin, Koordinatorin, Organisatorin von Treffen und Ausfahrten. Die Liste ihrer Aktivitäten ist lang. Ganz nebenbei sozusagen kümmert sie sich noch um Nachbarn und hilft ihrer Mutter, wo es geht. Als ich in den Bürgertreff komme, ist Frau Lasch auf dem Sprung, hat die Jacke eigentlich schon an und nimmt sich dann doch noch kurz Zeit für uns. Sie will zum Englisch-Kurs. Etwas neues lernen. Wer rastet, der rostet. Das lob´ ich mir!

Mit den rüstigen Rentnerinnen spreche ich darüber, wie sich das Quartier verändert hat. Ein bisschen kenne ich mich ja auch aus, habe als Kind zwischen den Plattenbauten gespielt und bin im Heckert groß geworden. Einige Begegnungsstätten haben im Laufe der Zeit geschlossen, die Wege sind länger geworden – das bereitet gerade den Älteren natürlich Probleme. Viele seien deswegen im Verlauf der Jahre ausgetreten. Dabei braucht es Gemeinschaft. Die Frauen leben allein, so, wie viele andere ältere Menschen in unserer Stadt. Soziale Kontakte, wie es sie früher in den Hausgemeinschaften gegeben hat, sind selten geworden. Gerade deswegen bin ich dankbar, dass es immernoch Engagierte, wie Brigitte Lasch, gibt, die die Menschen zusammenbringen. Dafür gabs von mir eine kleine Aufmerksamkeit.

Manchmal muss es schnell gehen

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Im Alltag ärgert man sich manchmal. Über volle Mülleimer, kaputte Bänke, über Dreck und anderes mehr. Meistens ist dann nicht der richtige Ansprechpartner parat, um Anregungen aufzunehmen und Fragen zu beantworten. Dafür habe ich meinen „Kummerkasten“. Der rote Briefkasten wandert im Wahlkreis von einem Ort zum nächsten, damit die Anliegen von überall her den
Weg in mein Bürgerbüro finden.

Zuletzt war der Kummerkasten im Mehrgenerationenhaus auf der Irkutsker Str. 15. Frau Franziska Häusler, die Leiterin des Hauses, übergab am 20. März die Anmerkungen aus Kappel zurück – darunter beispielsweise Fragen zum Winterdienst im Wohnquartier.

Eine andere Anfrage erreichte mein Bürgerbüro vorher schon telefonisch. Eine ältere Dame hatte vom Kummerkasten gehört, brauchte aber schnelle Hilfe bei ihrer Suche nach einem Hausarzt. Ihr konnte schnell und unkompliziert geholfen werden.

Mein Praxistag im Bürgerbüro

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Hallo, mein Name ist Robin Liebert. Ich bin Schüler der 9. Klasse des Johannes-Kepler-Gymnasiums Chemnitz und habe meinen 1. Praxistag im Bürgerbüro von Jörg Vieweg verbracht.

Der Tag begann um 9 Uhr am Mehrgenerationenhaus an der Irkutsker Straße, mit der Abholung und Auswertung des Kummerkastens. Nach einem kurzen Gespräch mit der Hausleiterin ging es zunächst ins Büro und von dort weiter zu einem Interview mit Chemnitz Fernsehen. Danach folgte eine Geschenkübergabe, im Rahmen Jörg Viewegs Danke-Aktion für Ehrenamtliche Helfer, in der AWO Begegnungsstätte mobil. Während einer interessanten Gesprächsrunde wurde hier sowohl über Probleme der Einrichtung wie auch von Chemnitz allgemein diskutiert. Im Anschluss an die Mittagspause stand als eine Fördermittelbescheidübergabe über 1,35 Millionen Euro für neue Busse der CVAG im Hauptbahnhof an. In der darauffolgenden kurzen Diskussion ging es um die Nahverkehrsanbindung von Chemnitz und die Umsetzung und den Nutzen des Chemnitzer Modells.

Es war ein extrem interessanter Tag und ich habe einen sehr guten Eindruck über die, vielen Leuten recht unbekannte, Arbeit eines Politikers erhalten. Auf den zweiten Praxistag am 25.04.2018 im Sächsischen Landtag freue ich mich jetzt schon.

 

Auf Frau Hartwig ist Verlass

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Heute hat mich unsere Danke-Aktion zum ersten Mal in die Begegnungsstätte mobil auf der Leipziger Straße geführt. Dort engagiert sich Martina Hartwig regelmäßig und stets zuverlässig.

Frau Hartwig arbeitet seit beinahe zehn Jahren ehrenamtlich bei der Begegnungsstätte, organisiert dort das wöchentlich stattfindende Seniorenfrühstück und zwei mal im Monat die Tanzabende. Wir haben uns lange unterhalten über ihre Erfahrungen und darüber, wie sich die Arbeit in den letzten Jahren verändert hat. Sie sagt, die älteren Besucher haben immer mehr Lust an Bewegung und andere Interessen. Doch noch immer mache es ihr Spaß, die gemeinschaftlichen Aktionen zu organisieren und die Menschen zusammenzuführen. Besonders hat es mich gefreut, zu hören, wie die Besucher sich gegenseitig helfen, wie sie zum Beispiel untereinader Kleidung tauschen, um die knappe Rente nicht überzustrapazieren.

Im Rahmen unserer Danke-Aktion möchte ich mich herzlichst für ihr Soziales Engagement bedanken! Es wird bestimmt nicht mein letzter Besuch in der Begegnungsstätte gewesen sein.