Strahlende Augen

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Überraschung gelungen: Stadtteilmanager Thomas Rosner hatte die Ehrenamtlichen Gabriele Meinel, Elke Rascher sowie Jürgen und Gudrun Bader unter einem seltsamen Vorwand in den Ikarus-Treff eingeladen. Er wolle mit Ihnen Brunch essen – aber nicht, wie beim Brunch üblich zwischen Frühstück und Mittag, sondern am frühen Nachmittag. Dass ich dabei eine Rolle spielen würde, hatten die vier aber nicht geahnt. Umso freudiger reagierten Sie, als ich Ihnen im Rahmen meiner Danke-Aktion heute eine kleine Aufmerksamkeit überreichte.

Gabriele Meinel ist aktiv im Bürgerverein Chemnitz-Helbersdorf, im Bürgernetzwerk Chemnitz Süd, bei diversen runden Tischen und Plattformen unterwegs. Als ehemalige Stadtteilmanagerin ist sie immernoch gefragt und überall gern gesehen. Ihr Wort zählt etwas.

Mit ebenso viel Erfahrung in der Organisation des sozialen Miteinanders ist Elke Rascher am Werk. Als Ruheständlerin im Unruhestand bewirkt Sie nach Ihrer Zeit als Begegnungsstätten-Leiterin immernoch Gutes. In der Naturwaldinsel Helbersdorf z.B., wo sie ihren grünen Daumen einsetzt.

Familie Bader ist für alle Schandtaten zu haben. Schön finde ich vor allem, dass das Ehepaar nicht nur selbst im Ikarus mit anpackt, wenn Not am Mann ist. Die beiden geben ihre Begeisterung für das ehrenamtliche Engagement auch noch weiter und werben immer neue Ehrenamtler.

Vier tolle Menschen, die ein Danke verdient haben!

Hätten Sie´s gewusst?

Nach aktuellen statistischen Erhebungen fallen in Sachsen rund 44 Prozent aller Fahrschüler durch ihre erste Theorieprüfung. Die Tests sind auch für gestandene Autofahrer kein Zuckerschlecken. Vorfahrtsregeln, Mindest- und Höchstgeschwindigkeit, Fragen nach Park- und Halteverboten – wer weiß es wirklich nach Jahren auf der Straße, in denen man sich eigene Verhaltensweisen angewöhnt, noch ganz genau? Wüssten Sie z.B., ab welchen Sichtweiten Sie die Nebelscheinwerfer einschalten dürfen?

Der Selbstversuch lohnt sich und ist inzwischen Bequem von zu Hause aus oder sogar unterwegs möglich. Auf Internetseiten, wie https://fahrschule.freenet.de/, unter http://fuehrerschein.sueddeutsche.de/ oder sogar per App kann jeder kostenlos überprüfen, wie viel von der Theorie wirklich hängengeblieben ist. Das gibt den ein oder anderen Aha-Effekt und frischt die Kenntnisse auf. Denn Wiederholung festigt.

Auf leisen Sohlen

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Auf leisen Sohlen sind sie unterwegs: die Ehrenamtler im Förderverein der Stadtbibliothek Chemnitz. Klar, in der Bibliothek soll man ja auch leise sein und die anderen Leute nicht stören. So wird ihre Arbeit, ihre Leistung oft wenig bemerkt. Viel läuft auch hinter den Kulissen ab. Bücher aus dem Archiv holen, Medien zu Nutzerinnen und Nutzern bringen, die nicht mehr mobil sind, Lesepaten auf ihre Aufgaben vorbereiten, Organisatorisches erledigen.

Die Freude am Lesen zu vermitteln ist eine Aufgabe, die weit mehr Zeit und Aufmerksamkeit benötigt, als es die Hauptamtlichen im Kulturkaufhaus Tietz leisten können. Hier kommen die vielen Ehrenamtler des Fördervereins ins Spiel. Stellvertretend für alle Mitglieder im Förderverein habe ich deswegen Frau Doris Ebell, Frau Steffi Gutjahr, Frau Waltraut Hagen, Frau Susann Kramer, Frau Petra Lory, Frau Kerstin Müller und Herrn Roland Weißflog einfach mal Danke gesagt.

Bei unserem Gespräch wurde ein Wunsch besonders deutlich: Das Tietz muss wieder ein offenes Haus werden! Mit Türen, die auch abends noch offen sind, mit freundlichen und ansprechbaren Mitarbeitern (besonders bei der Security), mit Veranstaltungen, einem Infotresen, mit Lebendigkeit. Als Kulturkaufhaus wolle man wegen guter Angebote eben auch mal einen richtigen Ansturm erleben. Die Gespräche laufen. Ich werde mich gerne stark machen für so eine Vision. Und für solche Ehrenamtler.

Wie in San Francisco

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Irgendwas scheinen die in Kalifornien richtig zu machen: Google, Apple, IBM usw. usw. Die dicken Fische in der Technologie-Branche kommen alle aus der selben Ecke. Und die kreative Energie kommt nicht nur vom üppigen Sonnenschein. Von den USA kann man sich in Sachen Start-Up-Förderung sicher noch einiges abgucken. Was genau, das haben Detlef Müller und ich mir heute von Frank Theeg erklären lassen, der versucht neue Förderkonzepte in Chemnitz zu etablieren.

Unter dem Namen Q-HUB sollen auf der Beckerstraße Unternehmensgründer und erfolgreiche Geschäftsleute als deren Mentoren zusammen kommen. Mehr Austausch wünscht sich Frank Theeg, es sollen nicht immer alle ihr eigenes Süppchen kochen. Man kann ja voneinander lernen. Und schneller muss es gehen. Wenn einer eine Idee hat, soll er mal machen und nicht erst Anträge stellen und Prototypen bauen. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Sich ausprobieren, an Grenzen stoßen, Produkte verbessern. Man kann auch mal scheitern.

Mehr Mut wünsche ich mir auch. So ein Ort, so ein Konzept kann uns nur bereichern. Wir werden sehen, wie wir den Q-HUB unterstützen können. Ganz altmodisch mit staatlichem Fördergeld oder so. Nur das mit der Sonne – da können wir leider nichts tun.

 

1. Mai Nazifrei

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Keinen Platz für die Neonazis der rechtsextremen Partei „Der III. Weg“ ließen rund 4.000 Chemnitzerinnen und Chemnitzer am 1. Mai. Mit zahlreichen Aktionen stellten sie sich an unterschiedlichen Stellen gegen die fremdenfeindliche Ideologie, gegen Ausgrenzung und Hass. Ein starkes Zeichen für unsere Demokratie.

Bunt und friedlich war der Protest. So mag ich meine Stadt: Couragiert in der Sache, kreativ (und gerne auch mal frech) in der Form, herzlich zu den Menschen. Uns spaltet keiner! Da macht das Demonstrieren Spaß. Ein echter Feiertag eben.

Vielen Dank an alle, die dabei waren, die für den reibungslosen Ablauf Sorge getragen haben und natürlich an alle, die diesen 1. Mai vorbereitet haben!

Schülerpraktikant Robin Liebert berichtet

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Mein Name ist Robin Liebert und ich gehe in die 9. Klasse des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Chemnitz. In dieser Klassenstufe absolvieren alle Schüler meiner Schule einen Praxistag bei einem Unternehmen, um einen kurzen Eindruck für das zweiwöchige Praktikum in Klasse 10 zu bekommen. Ich durfte allerdings an meinen ersten Praxistag, welchen ich im Chemnitzer Bürgerbüro von Jörg Vieweg verbrachte, noch einen zweiten dranhängen. Dieser zweite Praxistag fand am 25. Apr. 2018 im Sächsischen Landtag statt und begann um 7.50 Uhr morgens mit der Zugfahrt nach Dresden. Dort angekommen wurde ich zunächst kurz durch das 1994 erbaute Gebäude des Landtages geführt. An diesem Tag fand gerade die monatliche Plenarsitzung statt, so dass ich gleich einen sehr guten Eindruck von den Ereignissen im Landtag und dem Prozess der Gesetzgebung bekam. Täglich besuchen mehrere Schulklassen das Landtagsgebäude und dürfen dabei auch die Abgeordneten befragen. Zwei solcher Befragungen wohnte ich bei und war durchaus überrascht, wie viele andere Jugendliche meines Alters ebenfalls ein nicht unerhebliches Interesse an Politik zeigten. Nach der Mittagspause wohnte ich dann auch den ersten Abstimmungen des Tages bei, bei denen es um Änderungen des Kommunalinvestitionsförderungsumsetzungsgesetzes (Zitat der Grünen: „Ein Wortungetüm wie es sich nur die CDU ausdenken kann“) und die Ausführung des Bundesemissionsschutz- und Benzinbleigesetzes (selbst für den Landtagspräsidenten schwere verbale Kost) ging. Zum Abschluss debattierten die Abgeordneten über Förderung und Zukunft der Leichtmetall-Industrie in Sachsen, dann ging es für mich um 16 Uhr wieder zurück nach Chemnitz. Für die Abgeordneten sollte der Tag im Plenum hingegen erst 22 Uhr enden.

Ich fand, dies war ein sehr interessanter und aufschlussreicher Tag im Sächsischen „hohen Haus“. Der Umgang miteinander ist abseits der politischen Debatte viel freundlicher als erwartet gewesen und ich kann nur jedem, ob er sich nun für Politik begeistert oder nicht, einen Besuch im Sächsischen Landtag empfehlen.

Muss das sein?

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+++ Chemnitzer Morgenpost und tag24 berichten: Marx oder Murks? Live-Debatte im Landtag! +++

Die Linken thematisieren am 26.04.2018 im sächsischen Landtag Karl Marx und schlagen anlässlich seines 200jährigen Geburtstages einen Bogen zu den eigenen politischen Zielen und Anträgen. Ich sehe das kritisch.

Die Linken betreiben mit ihren Chemnitzer Abgeordneten wieder einmal ganz klar Karl-Marx-Stadt (N)ostalgie: Für alles muss der arme Marx herhalten. Mich würde darum interessieren, wer von diesen Marx-Fans sein Werk tatsächlich auch gelesen hat.

Da es nicht um Inhalte geht, geht es offenbar um Folklore und Kitsch. Das war in der DDR nicht anders und schon damals nicht glaubwürdig. Ich finde eine solche Erinnerungskultur darum künstlich, aufgesetzt und eben nicht authentisch.

Darüber hinaus finde ich es schade, dass die Linken mit dieser (N)ostalgie vergessen, dass es auch Opfer der SED-Diktatur gibt. All diese Menschen, die unter der SED-Diktatur gelitten haben, finden diese Form der Erinnerungskultur sehr befremdlich. Hier fehlt den Kollegen leider das Fingerspitzengefühl.

Die Debatte im Livestream oder zum später angucken gibt es unter: https://www.landtag.sachsen.de/de/aktuelles/liveuebertragung/uebertragung.cshtml

5 Millionen Euro für sportlichen Höhepunkt im Erzgebirge

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Langläufer bei den Landesjugendspielen 2018 in Oberwiesenthal ©Stefan Friedrich

+++ 5 Millionen für Junioren-WM Ski Nordisch mit Signalwirkung für Nachwuchssport +++ wichtig für Fortbestand des Olympiastützpunktes +++

Das sächsische Kabinett hat Fördergelder in Höhe von 5 Millionen Euro beschlossen, um die Junioren-WM Ski Nordisch in Oberwiesenthal zu unterstützen.

Ich finde, Sachsen ist Wintersportland. Ein Großereignis, wie die Junioren-WM Ski Nordisch 2020 ist ein Aushängeschild für die sächsischen Wintersportregionen und den gesamten Freistaat. Die dafür zur Verfügung stehenden fünf Millionen Euro sind gut investiert und haben eine Signalwirkung für den Nachwuchssport. Es ist gut, dass die Entscheidung hier einmal zügig nach der Ankündigung des Ministerpräsidenten erfolgt ist. Für die Zukunft wünsche ich mir allerdings, dass es eine Gesamtstrategie zur Förderung vergleichbarer Großsportereignisse gibt. Das sorgt für Planungssicherheit und Klarheit in den Regionen. Die SPD-Fraktion hat dabei immer alle drei Wintersportstandorte Altenberg, Klingenthal und Oberwiesenthal und somit den gesamten Spitzensport-Standort im Blick.

Meine Abgeordnetenkollegin aus dem Erzgebirge, Simone Lang, meint dazu: „Die Entscheidung ist gut fürs Erzgebirge. Ich setze mich schon lange für Investitionen in die Wintersportstandorte ein – zum Beispiel für ein Schneedepot, für das im Sommer ein Gutachten 2018 vorgestellt wird oder für Liftanlagen. Zudem ist die Förderung der Junior-WM für den Fortbestand des Olympiastandpunktes und die Nachwuchsförderung sehr gut angelegtes Geld. Im Erzgebirge können wir diesem sportlichen Höhepunkt nun noch freudiger entgegenfiebern. Es profitiert in vielen Bereichen, so auch dem Tourismus, nachhaltig von dieser Finanzentscheidung.“

Information der Staatsregierung: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/217473

Hinter schwedischen Gardinen

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Heute war ich mit meinen lieben Kollegen Juliane Pfeil-Zabel und Harald Baumann-Hasske auf Stippvisite in der JVA Chemnitz. Baulich hat sich in den letzten Jahren schon vieles verändert. Die neue Torwache ist entstanden, eine neue Fläche für Familien ist entstanden, auf der Kinder, die zu Besuch bekommen, spielen können. Der Offene Vollzug wird bald eröffnet. Und dennoch: das Gefängnis bleibt ein Ort, in den man nicht will und den jede Insassin wohl schnell wieder verlassen möchte.

Dass dieser Übergang, von der Gefangenschaft in die Freiheit, nicht immer gut vorbereitet ist, habe ich heute von der Interessenvertretung der Gefangenen gehört. Sie wünschen sich, auf das Leben vor der Mauer besser vorbereitet zu werden. Es gehe schließlich auch um Rückfallgefahr, um Resozialisierung, um eine faire zweite Chance. Ein eindrücklicher Besuch, an dessen Ende für mich steht: die Investition in Beton ist schön und gut, aber an den Menschen dürfen wir deswegen nicht sparen. Wenn das Justizpersonal auf dem Zahnfleisch geht, dann leidet die Sicherheit, dann leidet die Betreuung und dann leidet auch der erzieherische Aspekt der Strafe. Hier müssen wir tätig werden.

Was den Kindern schmeckt

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Heute war ich mal wieder im Mehrgenerationenhaus Kappel zu Gast, um eine Ehrenamtlerin zu treffen: Frau Ute Träger pflegt die Pflanzen im und am Haus und leitet darüber hinaus den Kochkurs „Topf und Tiegel“ für Kinder.

Bei Frau Träger kommt auf den Teller, was den Kindern schmeckt. Denn obwohl gesunde Ernährung immer mit ganz oben auf der Speisekarte steht, können die Kids sich auch ihre Lieblingsessen wünschen. Gemeinsam wird dann geschnibbelt, gebraten und gewürzt – eben alles, was zum Kochen so dazugehört. Sich gemeinsam ausprobieren und natürlich am Ende auch probieren – so vermittelt Ute Träger Spaß am Kochen. Meinen Appetit hat sie jedenfalls geweckt.