Kein Dieselfahrverbot in Chemnitz!

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Foto: ACE Autoclub Europa
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+++Dieselfahrverbot träfe die Falschen – Hersteller müssen reagieren+++

Vor dem morgen anstehenden Diesel-Gipfel zwischen Bundesregierung, Ministerpräsidenten und Autoindustrie, warne ich vor Hysterie und vorauseilendem Gehorsam in sächsischen Städten und Gemeinden.

Das in einigen Städten (z.Bsp. Stuttgart) diskutierte Dieselfahrverbot schadet vor allem Berufspendlern, Handwerkern, den Menschen im ländlichen Raum und Allen, die nicht so viel Geld verdienen, um sich auf die Schnelle ein neues Auto kaufen zu können. Es kann nicht angehen, dass Autofahrer, die nichts falsch gemacht haben und auf Herstellerangaben vertraut haben, nun bestraft werden. Diesel-Fahrverbote in den Innenstädten sind darum der völlig falsche Weg.

Es ist an der Autoindustrie, das verlorengegangene Vertrauen wieder zurückzugewinnen und alle betroffenen Modelle auf eigene Kosten nachzurüsten. Bislang ist hier viel zu wenig passiert um diesen Skandal aufzuklären. Die nur zaghafte Aufklärung und Verschleierung durch einige Autohersteller gefährde ebenso Arbeitsplätze, wie es die Falschbehauptungen und übertriebene Hysterie gegenüber der Dieseltechnologie tut. Wer aber Millionen von Verbrauchern täuscht und die Gesundheit der Bürger gefährdet, fügt dem Image von Made in Germany Schaden zu.

Eine generelle Verteufelung der Dieseltechnologie halte ich indes für falsch, zumal die Stadt Stuttgart durch ihre spezielle Lage einen Sonderfall darstellt. In Chemnitz hingegen halten wir die Grenzwerte ein. Viele Berufspendler und Handwerker, die Stützen unserer Gesellschaft und Wirtschaft sind, fahren einen Diesel-PKW. Sollten ihre Fahrzeuge entgegen der Zusicherungen der Hersteller nicht den Abgasnormen entsprechen, so müssen wir Druck auf die Hersteller ausüben und die Nachrüstung einfordern. Den Autofahrern die Nutzung ihres Fahrzeugs zu untersagen ist weder gerecht noch sinnvoll.

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