INTENTA feiert Einweihung des neuen Firmengebäudes

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Intenta am neuen Standort: mit Intenta Gründern Dr. Heiko Cramer und Dr. Basel Fardi und Staatssekretär Stefan Brangs

Wo Volkswagen oder Audi draufsteht, ist meist INTENTA mit drin. Sogar in vielen Modellen der Automarke Porsche stecken Bauteile dieser Chemnitzer Firma. Das Start-up-Unternehmen wirkt maßgeblich an sogenannten Fahrassistenzsystemen mit, die serienmäßig in der Automobilindustrie eingesetzt werden. 2011 von zwei ehemaligen Doktoranden der TU Chemnitz gegründet, wurde INTENTA bereits vier Jahre später mit dem renommierten Preis „Macher 25 – der große Wirtschaftspreis des Ostens” in der Kategorie „Start-up/Innovation“ ausgezeichnet.

Mittlerweile gehört die Firma deutschlandweit, laut einem FOCUS-Ranking, zu den am stärksten gewachsenen Unternehmen mit derzeit rund 170 Mitarbeitern bei 7,5 Millionen Euro Umsatz.

Doch Entwicklung braucht auch Platz. Und so bezog in dieser Woche der Software-Entwickler seinen neuen Firmensitz auf dem Gelände der ehemaligen UNION-Maschinenfabrik, am Fuße des Chemnitzer Kaßbergs.

Aus dem alten Fabrikgebäude ist ein futuristischer Neubau geworden, in dem Forschung und Entwicklung noch mehr Platz als bisher finden können. Gerade im Hinblick auf den bevorstehenden Ausbau des VW-Standortes Zwickau/Mosel zum Zentrum der Elektromobilität und der damit verbundenen Herausforderung für die Zuliefererindustrie bieten sich weitere Chancen der Zusammenarbeit zwischen der Automobilindustrie und dem Start-up-Unternehmen. Denn auch für Elektroautos werden innovative Software-Lösungen, die dem Fahrer die Arbeit erleichtern sollen, gebraucht. Und das ist für die Region eine ganz hervorragende Zukunftsperspektive.

„Vimala gehört zu uns“ – Mein Vorlesetag 2017

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Zum Bundesweiten Vorlesetag, Deutschlands größtes Vorlesefest seit 2004, war ich heute in der Charles-Darwin-Grundschule in Chemnitz.

Ich wurde sehr freundlich mit einem lauten und wachen „Guten Morgen“ sowie einem Lied von Gerhard Schöne begrüßt. Ein wunderbarer Einstieg in unsere Vorlesestunde.

Gemeinsam mit der Vorbereitungsklasse der Grundschule und der Lehrerin Frau Langer gingen wir auf eine kleine Reise. Wir lasen und diskutierten das Gelesene, spielten und machten Faxen. Den Kindern gefiel die Geschichte von „Vimala gehört zu uns“ sehr, hatten sie doch auch gleich eigene Anknüpfungspunkte zur Geschichte entdeckt.

Leider war die Lesestunde viel zu schnell vorbei. Ich freue mich auf den kommenden Vorlesetag und auf ein Wiedersehen!

Ich kann allen empfehlen sich Zeit fürs (Vor-) Lesen zu nehmen. Mir hat es viel Freude bereitet in wache und begeisterte Kinderaugen zu blicken.

Hintergrund:

Der Bundesweite Vorlesetag von Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.vorlesetag.de

Was wird aus meiner Garage?

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Dazu stand ich den Mitgliedern der Garagengemeinschaft „An der Heiztrasse“ in Chemnitz-Helbersdorf Rede und Antwort. Gerade weil die Garagen zu DDR-Zeiten in Eigenleistung aufgestellt und all die Jahre in Schuss gehalten wurden, war es der SPD wichtig, dass sich niemand um sein Eigentum sorgen machen muss.

Trotzdem hat der Stadtratsbeschluss, auch in Helbersdorf zu einigen Verunsicherungen geführt. Bereits kurz nach Verabschiedung meldeten sich die ersten Garagenbesitzer im Bürgerbüro und beklagten sich über die Erhöhung der jährlichen Pachtzins auf 80 Euro.

Im Stadtrat habe ich mich dafür eingesetzt, dass die Pachtpreiserhöhung so gering wie möglich ausfällt und auch die zu zahlenden Nebenkosten nicht mehr durch Einzelabrechnungen eingezogen, sondern als jährlicher Pauschalbetrag in Höhe von 20,00 Euro erhoben werden. Dies verringert vor allem den Aufwand für Garageneigentümer erheblich. Wichtig war mir auch, dass der Berechnungsansatz darauf Rücksicht nimmt, dass es sich bei einem Großteil der Garagen auf kommunalen Grundstücken um so genannte DDR-Alteigentumsfälle handelt. Darüber hinaus wird zukünftig eine Kategorisierung vorgenommen um alle Standorte besser einordnen zu können. Ganz wichtig ist auch: Zukünftig müssen alle Entscheidungen zu Garagengemeinschaften, erst durch den Stadtrat bestätigt werden. Ich freue mich, das dass neue Garagenkonzept jetzt Rechts- und Planungssicherheit für alle Garageneigentümer im Wohngebiet schafft.

„Enttäuschte Hoffnungen oder Erfüllte Träume“

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Am 24.10.2017, besuchte die Sächsische Staatsministerin für Gelichstellung und Integration Petra Köpping auf meine Einladung die Dietrich-Bonhoeffer-Kirchgemeinde in Chemnitz Markersdorf, um mit den Bewohnern des Chemnitzer Südens ins Gespräch kommen. Zu DDR-Zeiten gehörte das Chemnitzer „Heckert-Gebiet“ im Chemnitzer Süden zeitweise zum zweitgrößten Neubaugebiet in der DDR. Es war das Musterbeispiel für den sozialistischen Wohnungsbau. Verbunden mit großen Hoffnungen zogen vor allem Familien in die neuen Wohnungen. Nach der Wende verloren Plattenbaugebiete überall in der ehemaligen DDR schnell an Attraktivität und viele Bewohner zogen aus. Ein hoher Leerstand war die Folge.
Mit dem politischen Umbruch 1989/90 verbanden viele Menschen die Hoffnung auf ein besseres Leben. Neben den unterschiedlichsten Wünschen und Hoffnungen hatten viele Menschen auch Angst vor der Zukunft. Heute erinnern sich viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer an diese Zeit zurück. Oft verbunden mit einer nostalgischen Stimmung, welche auch die DDR-Vergangenheit und ihr politisches System beschönigt, gar romantisiert.

Die politische Wende von 1989/90 hatte für viele Ostdeutsche nachhaltige biographische Einschnitte zur Folge. 27 Jahre nach der deutschen Einheit scheint es so, als würden die Gräben zwischen Ost- und Westdeutschland wieder stärker hervorbrechen. Vor allem die Bundestagswahlergebnisse in Sachsen haben dies verdeutlicht. Da in den Geschäftsbereich als Ministerin auch die Demokratieförderung fällt, fühlt sich Petra Köpping diesem Thema verpflichtet. „Wir müssen das Thema Nachwende auf den Tisch bringen“, so die Staatsministerin. Ich habe mich sehr gefreut, dass Petra Köpping meine Einladug in den Chemnitzer Süden angenommen hat. Es war eine sehr interessante Diskussion, mit vielen verschiedenen Themen, vielen Fragen von anwesenden Anwohnern, aber auch viele Antworten.

Der Einsatz von Petra Köpping gilt den Menschen in Sachsen, die auch nach 27 Jahren Deutscher Einheit eine Ungleichbehandlung spüren. Die Fremdheit zwischen West- und Ostdeutschen scheint nur langsam zu schwinden, denn die Unterschiede sind immer noch spürbar. Beispielsweise das Fehlen großer Industriebetriebe mit guten Löhnen, die wenig verbreitete Bezahlung nach Tarifverträgen, die vielen Beschäftigten in Teilzeit, Leiharbeit oder mit befristeten Arbeitsverträgen. Zudem trifft das unterschiedliche Rentenniveau besonders die Generation, die zur Wende zwischen 25 und 40 alt war. Sie trugen die Hauptlast im gesellschaftlichen Transformationsprozess. Viele mussten sich beruflich völlig neu orientieren und leisteten einen erheblichen Beitrag zum Aufbau Ost, in dem sie auf Dauer niedrigere Löhne und Gehälter akzeptierten. Sie blieben in den neuen Ländern und folgten nicht wie Millionen andere der Arbeit und dem Geld in den Westen. Ganz zu schweigen von vielen Berufsgruppen, deren Versorgungssysteme aus DDR-Zeiten nicht in die bundesdeutsche Rentenversicherung übernommen wurden.

Petra Köpping möchte auf die noch vorhandenen Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen. Sie versucht mit den Menschen in Sachsen ins Gespräch zu kommen. All dies mit dem Ziel, diese Themen in die Öffentlichkeit beziehungsweise nach Berlin zu tragen. Umso wichtiger ist es, dass bei Ihren Stationen in Sachsen die Medien dabei sind. Bei Ihrem Besuch in Chemnitz waren gleich zwei Medienvertreter dabei. Das ZDF und ARTE.

Das ARTE Journal berichtet am Samstag, den 28. Oktober 2017, 19:10 Uhr.

https://www.arte.tv/de/videos/071826-087-A/arte-journal/

Der ZDF Länderspiegel berichtet am 4. November 2017, 17:05 Uhr.

https://www.zdf.de/politik/laenderspiegel

Ein herzliches Dankeschön gilt Peggy Schellenberger, die die Veranstaltung mit einer Fotoausstellung begleitete.

https://www.facebook.com/peggy.schellenberger

 

 

Neuer Schub für Energiewende

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Heute legte das sächsische Wirtschaftsministerium die aktuellen Zahlen der Windpotenzialstudie vor.

Diese gibt unseren regionalen Planungsverbänden, aber auch  Unternehmen sowie allen Bürgerinnen und Bürgern ein wichtiges Instrument in die Hand. Mit der Veröffentlichung der Daten im Internet schafft das Wirtschaftsministerium zugleich Transparenz und stärkt letztlich auch die Bürgerbeteiligung.

Die Studie ist zusammen mit der momentan laufenden Überarbeitung des Energie- und Klimaprogramms ein weiterer wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Energiewende in Sachsen.

Wir sind jetzt in der Lage, den Ausbau der Windenergie, der in den letzten Jahren etwas ins Stocken geraten ist, weiter voranzutreiben. Mit dem Ausstieg aus der Atomkraft und dem notwendigen Ausstieg aus der Braunkohle kommt der Windenergie eine wachsende Bedeutung zu. Der Umbau unserer Stromversorgung gelingt aber nur, wenn wir die Bürgerinnen und Bürger überzeugen.  Der heute vorgelegten Windatlas zeigt auf, dass Sachsen über ein stabiles Windpotenzial verfügt und damit eine sichere, saubere und vor allem bezahlbare Energieversorgung mit Windstrom möglich ist.

Die Studienergebnisse können bei der Sächsischen Energieagentur (SAENA) abgerufen werden.

Link: http://www.energieportal-sachsen.de/

Sicher mit dem Rad durch die nasskalte Jahreszeit

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© ACE/Bayer

Die Sonne steht tief und blendet, feuchtes Laub macht den Weg zur Rutschbahn: Der Herbst erfordert von Radfahrenden besondere Aufmerksamkeit. Wer in der dunkler und kälter werdenden Jahreszeit nicht aufs Fahrradfahren verzichten möchte, für den gibt der ACE, Deutschlands zweitgrößter Automobilclub, folgende Tipps zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr:

*Lichtanlage prüfen: Neben einem Schlusslicht braucht jedes Rad einen separaten Rückstrahler. Vor dem Fahrantritt sollte die Lichtanlage auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft werden und sauber sein. Zudem müssen die Pedale mit Reflektoren bestückt sein. Aktuelle Modelle haben außerdem reflektierende Reifen. Für ältere Modelle empfehlen sich zusätzlich Speichenreflektoren. Diese werden auf die einzelnen Speichen aufgesteckt, wodurch die sich bewegenden Räder bei Dunkelheit gesehen werden. Ein Vorteil beispielsweise beim Annähern an eine Einmündung, denn so kann der rückwärtige Verkehr das Rad schneller erkennen.

*Reflektierende Accessoires: Neben der Beleuchtung des Fahrrads spielt auch die passende Kleidung eine Rolle. Reflektierende Gürtel, Bänder und Bekleidung, an der entweder retroreflektierende Elemente aufgebracht oder Elemente eingearbeitet sind, die bei Dunkelheit eine fluoreszierende Wirkung entfalten, eignen sich daher am besten. Vorteil: So ist die ganze Kontur des Radfahrers erkennbar wird. Im Scheinwerferlicht eines Autos erhöht sich außerdem die Sichtbarkeit auf bis zu 150 Meter. Auch der Fahrradhelm sollte mit einer Beleuchtung versehen sein. Insbesondere für die Dämmerung und die Nacht daran denken: Einschalten!

*Helle Kleidung: Während im Stadtverkehr diverse Lichtquellen das Risiko erhöhen, dass Radfahrende nicht rechtzeitig von Autofahrenden erkannt werden, ist es Außerorts die Geschwindigkeit der Autos und LKWs, die eine zusätzliche Gefahr darstellt. Helle Kleidung erhöht die Sichtbarkeit auf dem Rad. Wie entscheidend dies sein kann, beweist eine Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen. Demnach ist es Autofahrern bei einer Geschwindigkeit von mehr als 60 Stundenkilometern nicht mehr möglich, unauffällig gekleidete Radfahrer rechtzeitig zu erkennen.

*Gegenseitige Rücksichtnahme: Aber auch Autofahrerinnen und Autofahrer müssen im Herbst umsichtiger fahren und die Geschwindigkeit entsprechend drosseln. Gegenseitige Rücksichtnahme ist das A und O für die Sicherheit aller im Straßenverkehr.

*Geschützt vor Wind und Kälte: Schließlich sollte die Radkleidung auch wärmend, winddurchlässig, wasserabweisend und trotzdem atmungsaktiv sein. Dafür sind Radfahrerinnen und Radfahrer mit Funktionskleidung im Zwiebellook gut beraten.

 

Feierliche Einweihung des Klangspiels im AWO-Kinderhaus „Schmetterling“

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Foto: Tanja Boutschek

Heute war ich zur Einweihung des neuen Klangspiels im Garten des AWO-Kinderhauses „Schmetterling“ auf der Friedrich-Hähnel-Straße. Die Wohnungsgenossenschaft Chemnitz-Helbersdorf hatte das neue Spielgerät gesponsert und mich zu feierlichen Eröffnung eingeladen. Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Bärbel Mammitzsch und Matthias Kunze, der Bildhauerin Kerstin Vincent, den Erzieherinnen sowie Vertretern des Elternvereins wurde den Kindern das neue Klangspiel präsentiert. Dabei nutzte die Musikgruppe des Kinderhauses sogleich das Klangspiel für das musikalische Rahmenprogramm. Die Kinder staunten nicht schlecht über die vielen musikalischen Möglichkeiten des Klangspiels und waren sogleich am Musizieren.
Vielen Dank an Herrn Matthias Kunze und das Team der WCH für diese musikalische Bereicherung.

Kita-Aktionstag zum Weltkindertag

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Wir machen uns auch weiterhin für Kinder und Erzieher stark!

„Weil Kinder Zeit brauchen“ lautete das Motto des Aktionstages des sächsischen Graswurzelbündnisses anlässlich des Weltkindertages am 20. September. Dazu trafen sich Eltern, Erzieher und Unterstützer zu einer gemeinsamen Veranstaltung im Stadthallenpark.

Klar ist für mich, dass gesellschaftlicher Druck notwendig ist, um Mehrheiten für bessere Kitas zu finden. Es ist ein lohnenswertes Ziel hierfür gemeinsam zu streiten, um unseren Kindern bestmögliche Bildungschancen zu bieten und -den Erzieher-Beruf aufzuwerten. Kleinere Kita-Gruppen machen auch den Beruf des Erziehers attraktiver, so dass sich hoffentlich mehr Jugendliche für eine solchen Berufsweg entscheiden. Mit der SPD in der Regierung wurde erstmals eine Verbesserung der Betreuungsrelation umgesetzt. Mehr als 576 Millionen Euro werden in dieser Legislatur zusätzlich für die Bildung und Betreuung unserer Kleinsten investiert. Uns ist auch klar, dass es weiterer Anstrengungen bedarf, um die Betreuungsqualität sowie die Umsetzung der im Bildungsplan gesetzten Ziele in den Kindertagesstätten sicherzustellen. Wir machen uns auch weiterhin für Kinder und Erzieher stark! Danke an die Teilnehmenden des Graswurzelbündnisses für ihre Initiative.

Hintergrund: Das sächsische Graswurzelbündnis, welches ein Zusammenschluss von Elternräten, Trägern, Verbänden und Gewerkschaften ist, macht sich stark für die deutliche Verbesserung des Personalschlüssels in Sachsens Kindertageseinrichtungen, die Anerkennung und Finanzierung der Vor- und Nachbereitungszeit, die Freistellung der Kita-Leitung für administrative Aufgaben und für zusätzliches Verwaltungspersonal zur Unterstützung der Kita-Leitung.

 

Europäischen Woche der Mobilität – „Clean, shared, intelligent“

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Copyright: ©Maren Strehlau/ACE

 

Mobil ohne eigenes Auto ist gar nicht so schwer: Jetzt Alternativen testen

„Clean, shared, intelligent“, so lautet das Motto der Europäischen Woche der Mobilität in Chemnitz vom 16. bis 22. September 2017. Passend dazu ruft der ACE Kreis Sachsen Süd auf, die Alternativen zum privaten Pkw auszutesten. Ob Carsharing, Mitfahrgelegenheiten, Pedelec oder öffentlicher Nahverkehr – es gibt sie, die nachhaltigen Alternativen. Wer sie ausprobiert, kann die Vorteile erfahren und herausfinden, auf welchen Wegen auf das Auto verzichtet werden kann.

Für den einfachen und sicheren Start gibt der ACE, Deutschlands zweitgrößter Automobilclub, folgende Tipps.

Fahrgemeinschaften: gemeinsam, sicher und gut unterwegs

Das A und O bei Fahrgemeinschaften ist die Sicherheit und Pünktlichkeit. Mitfahrer und Fahrer sollten, bevor es losgeht, klare Absprachen zur Versicherung, zu Verspätungen und Ausfällen sowie Kosten treffen.

Bei der Versicherung gilt: Fahrgemeinschaften zur Arbeit sind immer versichert. Die Kfz-Haftpflicht des Fahrers sowie die zuständige Berufsgenossenschaft treten ein. Eine Insassenunfallversicherung ist folglich vollkommen unnötig. Die Kfz-Haftpflicht zahlt generell, wenn Insassen durch einen Unfall zu Schaden kommen, gleichgültig, ob es sich um Kollegen oder Freunde handelt. Anders agieren jedoch die Sozialversicherungsträger. Bei ihnen beschränkt sich mitunter der Anspruch auf Kosten der Heilbehandlung, Berufshilfe, Sterbe- und Verletztengeld.

Pünktlichkeit: Feste Treffzeiten vereinbaren, Telefonnummern austauschen sowie klären, wie lang bei einer Verspätung gewartet wird.

Zur Ermittlung des Preises sollten Spritverbrauch, Wartungskosten und Versicherung zusammengerechnet und durch die Jahresfahrleistung geteilt werden. Der so ermittelte Kilometerpreis ist dann durch die Personenzahl der Fahrgemeinschaft inklusive des Fahrers zu teilen. So sind alle Mitfahrer auf der sicheren Seite.

Carsharing: nutzen statt besitzen

Carsharing schafft hohe Flexibilität ohne Anschaffungs- und Unterhaltskosten für ein Auto. Einmal angemeldet, kann man jederzeit losfahren. Zwischen drei Modellen gilt es zuvor zu entscheiden: dem stationsbasierten Carsharing, wo das Auto an einem festen Platz steht und dorthin auch zurückgebracht werden muss, dem Free-Floating, wo sich die Autos beliebig in einem definierten Stadtraum befinden und dem privaten Carsharing, wo Verbraucher ihr Auto zum Teilen, beispielsweise in der Nachbarschaft, zur Verfügung stellen.

Wer ein Auto für mehrere Strecken an einem Tag benötigt oder mal ein ganzes Wochenende unterwegs sein will, der sollte das stationsbasierte Carsharing testen. Viele Anbieter gewähren Staffeltarife, was die Kosten senkt. Wer nur eine Einzelfahrt von A nach B plant, ist mit Free-Floating-Angeboten besser bedient. Wo ein Auto steht, kann über eine App ermittelt werden. Der Zugang zum Fahrzeug erfolgt per Kundenkarte oder direkt über das Smartphone. Allerdings hat die Flexibilität der Free-Floating-Angebote ihren Preis.

Im ländlichen Raum, wo kommerzielle Anbieter nicht vorhanden sind, oder für all diejenigen, die ihr Auto nur sehr selten nutzen, ist das private Carsharing interessant. Hierzu sollte ein Nachbarschaftsvertrag abgeschlossen werden. Elementare Inhalte: zu welchen Bedingungen ist das Auto versichert, in welchem Zustand ist der Wagen zu übergeben. Auch das Führen eines Fahrtenbuches sollte verpflichtend festgelegt werden.

Pedelec: mit eingebautem Rückenwind schnell ans Ziel

Pedelecs schlagen die Brücke zwischen Fahrrad und Auto. Geeignet sind sie insbesondere für Strecken von 10 bis 30 Kilometern. Wer die Räder mit eingebautem Rückenwind testen möchte, sollte bei Händlern nach Verleihangeboten schauen. Unbedingt vor der ersten Fahrt im Straßenverkehr das Anfahren und Bremsen üben. Gewöhnungsbedürftig ist das verzögerte Einsetzen des Motors beim Anfahren. Die Bremsen wiederum sind stärker ausgestattet als bei einem konventionellen Fahrrad.

Öffentlicher Verkehr: bequem und sicher durch die Stadt – mit App für Verkehrsverbund

Die regionalen Verkehrsbetriebe haben den Trend zu Mobilitäts-Apps erkannt. Über die Website der Verkehrsbetriebe können Sie diese testen und herausfinden, welche Reisemöglichkeiten mit Bus und Bahnen für Ihre Wege im Nahbereich angeboten werden. Klarer Vorteil gegenüber dem Auto: Es ist kostengünstiger, sicherer und zunehmend bieten Verkehrsverbünde Verknüpfungen mit Bike- und Carsharing an.

Mein Fazit: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um schnell von A nach B zu kommen und dabei Kosten zu sparen sowie die Umwelt vor der eigenen Haustür zu entlasten. Auf den Test kommt es an.

Das vollständige Angebot der Stadt Chemnitz finden Sie unter:

http://www.chemnitz.de/chemnitz/media/stadt_chemnitz/europa/neu_flyer_mobiwoche_2017.pdf

Integration durch Sport

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Fußball spielen, sich kennenlernen, Spaß haben: Ein Beispiel wie Integration funktionieren kann, zeigte das 1. Fairplay-Soccer-Turnier am 9. September in Olbernhau. Unterstützt wurde der Wettstreit von den Freizeitkickern vom FC Landtag. Mit Schnelligkeit und Technik konnten wir „alten Herren“ zwar nicht mehr mithalten, aber durch Verstärkung von Mohammad Karwanbashy schaffte unser Team immerhin einen respektablen sechsten Platz. Danke an den Landessportbund und der „Partnerschaft für Demokratie Olbernhau“ für die tolle Organisation.

Hintergrund:

Der Landesportbund Sachsen ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und erhält als solcher auch Mittel aus dem Sächsischen Doppelhaushalt 2017/18. Standen in 2016 noch 200.000 Euro zur Verfügung, haben wir in 2017/18 jeweils 500.000 Euro bereitgestellt, um so zur gelingenden Integration von Geflüchteten durch unsere Sportvereine beizutragen.

Am bundesweiten „Tag der Integration“ des Deutschen Olympischen Sportbunds haben programmnahe Vereine von „Integration durch Sport“ auch dieses Jahr die Möglichkeit, ihre ganze Bandbreite an integrativen Sportangeboten zu präsentieren. Bis zum 30. September beteiligen sie sich allerorts mit interkulturellen Sportfesten und offenen Sportangeboten und animieren jede und jeden mitzumachen. Dadurch schaffen die Vereine wertvolle Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Kulturen, verbinden die Vielfalt.

http://www.spd-fraktion-sachsen.de/sporthaushalt/

https://integration.dosb.de/

 

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