Auf Stippvisite im Chemnitz Tierpark

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+++ Chemnitz Fernsehen: Frösche und Molche als Tierparkbotschafter +++

Gemeinsam mit dem Präsident des Bundesverbandes Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde, Jens Crueger und dem Bundestagsabgeordneten Detlef Müller, besuchte ich das Vivarium im Chemnitzer Tierpark. Das bei deutschen Aquaristen beliebte Vivarium ist das Alleinstellungsmerkmal des Chemnitzer Tierparks. Das Spezialhaus für Amphibien, wurde 1996 eröffnet und ist einzigartig in Europa. Ziel des Besuches war es, zukünftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit des Bundesverbandes mit dem Chemnitzer Tierpark auszuloten und dadurch den Bekanntheitsgrad des Vivariums zu erhöhen. Kevin Rüffer, der Sachgebietsleiter Tierpflege, gab uns spannende Einblicke in die Welt der Amphibien.

Hintergrund:
Der „Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. gegr. 1911“ ist der älteste und größte Verband für Aquarianer und Terrarianer weltweit. Ihm sind in der Bundesrepublik Deutschland ca. 350 Vereine mit ca. 13.000 Mitgliedern angeschlossen.
Im Chemnitzer-Vivarium leben zwischen vier- und fünfhundert Amphibien in ca. 70 Arten in drei unterschiedlich temperierten Schau- und mehreren Zuchträumen. Zum 31. Dezember 2015 lebten knapp 400 Amphibien im Tierpark, das ist ein mehr als ein Drittel des gesamten Tierbestandes.

 

Chemnitz erhält 536.800 Euro für Arbeitsmarktmentoren

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arbeitsmarktmentorenSPD fördert Integration in den Arbeitsmarkt

Arbeitsminister Martin Dulig (SPD) fördert die Integration von geflüchteten Menschen in den sächsischen Arbeitsmarkt. Das zuständige Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr veröffentlichte einen Projektaufruf, in dessen Mittelpunkt sogenannte „Arbeitsmarktmentoren“ stehen. Das sind Personen, die einerseits Geflüchtete auf der Suche nach einer Ausbildung oder einem Job begleiten und andererseits Arbeitgeber unterstützen, die händeringend nach Fachkräften suchen.

Insgesamt werden sachsenweit 13 Projekte gefördert. Ich begrüße die Entscheidung des Ministers, denn damit entsteht in Kürze auch in Chemnitz eine solche Anlaufstelle. Die Vermittler helfen ganz praktisch bei der Arbeitsmarktintegration in unserer Region.

In ganz Sachsen werden derzeit ca. 60 Mentoren gesucht. Jeder Einzelne soll bis zu 15 Geflüchtete betreuen. In Chemnitz stehen bis 2019 dafür 536.800 Euro zur Verfügung.

Wir wollen, dass Integration erfolgreich ist. Ausbildung und Beschäftigung sind dafür enorm wichtig. Um den Geflüchteten eine Perspektive zu geben, müssen zügig Jobs oder Ausbildungsplätze angeboten werden. Der Arbeitsalltag kann Vorurteile ab- und Vertrauen aufbauen. Das nun gestartete Arbeitsmarktmentoren-Projekt ist dafür ein wichtiger Schritt – auch aufgrund des zunehmenden Fachkräftebedarfes und der demografischen Entwicklung.

Hintergrund:

Projektanträge können bis zum 15. Juli 2016 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden (www.sab.sachsen.de/arbeitsmarktmentoren).

Mentoren stehen den Geflüchteten auf dem gesamten Weg der Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarktintegration beratend zur Seite. Auch Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe werden mit Rat und Tat unterstützt, um eine möglichst reibungslose Eingliederung der neuen Mitarbeiter oder Azubis zu gewährleisten. Das Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, den Kammern, Sozialpartnern und kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet. Es ist auf drei Jahre angelegt, mit rund 1.000 Teilnehmerplätzen. Vorgesehen ist, möglichst in jedem Landkreis bzw. jeder kreisfreien Stadt mindestens ein Projekt mit jeweils mehreren Mentoren zu etablieren. Dafür stehen rund 9,5 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Antragsteller können Landkreise, Städte und Gemeinden sowie weitere Träger sein, die die Maßnahmen im Freistaat Sachsen durchführen. Es werden keine Doppelstrukturen geschaffen, ein vergleichbares Bundesprogramm existiert nicht.

Informationen zum Förderprogramm/Projektaufruf auf den Seiten der SAB HIER
Übersicht des Förderprogramms/Faktenblatt HIER
Medieninformation des Arbeitsministeriums HIER

Raus aus der Schuldenfalle – Koalition stärkt Insolvenzberatung

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(Drucksache: 6/4724)

Jeder zehnte Erwachsene in Sachsen ist überschuldet. Das sind über 300.000 Menschen im Freistaat. Besonders gefährdet sind junge Erwachsene und Seniorinnen und Senioren. Vor allem in jungen Jahren kann ein problematischer Prozess beginnen. Die vielzitierte Schuldenfalle ist hier das Smartphone. Kein Überblick über die Kosten, trotzdem weiter konsumieren und mit Statussymbolen den scheinbaren Erwartungen gerecht werden. Überall bunte Werbeversprechen, Kredite mit niedrigen Zinsen und das schnelle Glück mit einem Kaufklick im Internet. Das Zahlen wird auf das Morgen verschoben.

Die Überschuldung kann sich aus solchen frühen Zahlungsverpflichtungen immer weiter steigern. Und dann zur Privatinsolvenz führen. Der Landtag hat dazu auf SPD Initiative einen fraktionsübergreifenden Beschluss gefasst.

In der Debatte habe ich deutlich gemacht: Scheitern ist nicht schlimm. Es geht darum wieder aufzustehen. Mit unserem Antrag helfen wir dabei. Wir stärken die Insolvenzberatung im Freistaat und verbessern die Hilfe für überschuldete Menschen.

Mehr dazu
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Chemnitz braucht Moped-Stellplätze

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22.05.2016 CHEMNITZ / Vorschriftsmäßiges Parken von Mofa, Motorrad, Motorroller und Co. / Vorschriftsmäßig geparkt: ein Kraftfahrzeug - ein Parkplatz Foto: Maik Börner

In der Chemnitzer Innenstadt gibt es keine Parkplätze für Motorräder oder Roller. Laut Antwort auf meine Anfrage an die Stadtverwaltung wurde diesbezüglich bisher kein Handlungsbedarf gesehen. Betroffene Fahrer sollten einfach die PKW-Plätze nutzen. Wie man die dafür erforderlichen Tickets an den Maschinen anbringen soll? Darauf gibt es keine Antwort. Sehr wohl aber Strafzettel. Diese werden an die „widerrechtlich“ abgestellten Fahrzeuge verteilt. Und das, obwohl die kleinen Flitzer den Innenstadtverkehr entlasten und auch die Feinstaubemission reduzieren können.

Weltfremd ist auch die Empfehlung der Stadtverwaltung, Parkscheiben oder Parkscheine mit Klebeband am Moped zu befestigen. (RA-178_2016_Antwort)

Im Selbstversuch – mit Vespa, transparenter Tüte, Schere, Parkscheibe und -schein – gab ich nach 20 Minuten entnervt auf. Das ist eine Wahnsinns-Fummelei. Im Ernstfall reißt jemand die Tüte ab, weil er den Parkschein gut gebrauchen kann.

Ich finde hier muss dringend was passieren!

Elke-Fischer-Net(z) – das Unternehmernetzwerk mit Herz

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2016-04-28-5 Jahre Fischer NetzeJubiläumsveranstaltung Elke Fischer Netzwerk

Bereits am 28. April diesen Jahres feierte Elke Fischer das fünf jährige Bestehen Ihres Unternehmernetzwerkes für die Region Chemnitz, Osterzgebirge und Mittelsachsen. Damit führt sie seit vielen Jahren vor allem KleinunternehmerInnen, (Solo-)selbstständige und ExistenzgründerInnen zusammen.

Bemerkenswert ist, dass sich im Netzwerk besonders viele selbstständige Frauen regelmäßig zum Austausch treffen. Elke Fischer macht mit Ihrem Engagement gerade das Bild der Unternehmerin in der Wirtschaft sichtbar.

Für mich auch ein Grund, Ihr für die Arbeit der letzten fünf Jahre zu danken und ganz herzlich zum Jubiläum zu gratulieren.

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