Der andere Blickwinkel

Eingetragen bei: Aktuelle Meldungen | 0
Danke an Diana Frohn und Kerstin Göthel für die ehrlichen Einblicke in ein anspruchsvolles und vielseitiges Berufsbild
Danke an Diana Frohn und Kerstin Göthel für die ehrlichen Einblicke in ein anspruchsvolles und vielseitiges Berufsbild

Viele meiner Kolleginnen und Kollegen der SPD-Landtagsfraktion sind zu Beginn der Woche weder im Landtag noch in ihren Bürgerbüros anzutreffen. Wir beteiligen uns wie in früheren Jahren an der Aktion „Perspektivwechsel“ und sind vor allem in sozialen Einrichtungen im Einsatz. Neben praktischer Arbeit stehen auch Gespräche mit den Mitarbeitern auf dem Plan, um sich über die Belange und Probleme von Betreuten und Betreuern zu informieren. Den gerade die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen ist mehr als nur ein Job.

Mein Perspektivwechsel führte mich in diesem Jahr in die Seniorenpflege des DRK, Fritz-Fritsche-Straße in Chemnitz.

perspektivwechsel-1600x950

Informationen zur Aktion „Perspektivwechsel“ gibt es bei der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Sachsen.

Sächsischer Sport-Haushalt ist solide Verhandlungsbasis

Eingetragen bei: Aktuelle Meldungen | 0
SportStock_101100896+++ insgesamt 78,8 Millionen Euro +++ Erhöhter Zuschuss für Landessportbund +++ Großsportveranstaltungen in Sachsen +++ Investive Sportförderung ausbaufähig +++

Die Bedeutung Sachsens größter Bürgerbewegung, des Sportes, wird auch im kommenden Doppelhaushalt 2017/18 angemessen abgebildet. So stehen 2017 und 2018 insgesamt 78,8 Millionen Euro für den Sport bereit.

Der Sport-Haushalt sieht für 2017 Ausgaben in Höhe von 41,7 Millionen Euro und 2018 in Höhe von 37,1 Millionen Euro vor. Allein für den Landessportbund sind 20,5 Millionen Euro veranschlagt, um die Bezahlung von Trainern und Übungsleitern zu verbessern und damit Breitsport aber auch die Talententwicklung in Sachsen weiter zu fördern.

Einen deutlichen Aufwuchs gibt es für die Unterstützung von Großsportveranstaltungen. So stehen in 2017/18 jeweils 970.000 Euro zur Verfügung. Es freut mich, dass wir 2017 die Deutschen Meisterschaften im Straßenradsport in Chemnitz sowie die internationalen Spitzen zur Weltmeisterschaft im Fechten und des Frauen-Handballs in Leipzig begrüßen dürfen. Aber auch die Europameisterschaft im Short Track in Dresden sowie einige Weltcup-Wettkämpfe der Wintersportarten in Altenberg und Klingenthal werfen ihre Schatten voraus. Hier kann Sachsen unter Beweis stellen, dass wir unsere Gäste willkommen heißen.

Im Rahmen der aktuellen Beratungen zum Doppelhaushaltes 2017/18 habe ich deutlich gemacht, dass ich bei der investiven Sportförderung noch Möglichkeiten für Verbesserungen sehe. In den Haushaltsverhandlungen werde ich mich dafür einsetzen, dass der Freistaat weiterhin seinen Beitrag leistet, den Investitionsstau bei Sportstätten abzubauen. Zwar konnten mit dem Investitionsprogramm ‚Brücken in die Zukunft‘ einige dringende Baustellen bei den Sportstätten beseitigt werden. Wir dürfen aber jetzt nicht nachlassen. Der Investitionsstau von etwa 500 Millionen Euro in Sachsens Sportstätten ist nach wie vor hoch.  Darum müssen alle Fachförderprogramme die gleiche gute Ausstattung wie in den Vorjahren erhalten.

Mehr dazu

Start des Ausbildungsjahres 2016/2017 im Kammerbezirk Chemnitz

Eingetragen bei: Aktuelle Meldungen | 0

20160804-Pressekonferenz HWK Start Ausbildungsjahr

Hier eine Zusammenfassung meiner Äußerungen zur heutigen Pressekonferenz in der Handwerkskammer Chemnitz:

Am Montag wird zwar vor jeder Berufsschulklasse eine Lehrerin oder ein Lehrer stehen. Das zu erreichen war aber nur mit großer Anstrengung und mit Hilfe von Quereinsteigern möglich.

Im Kammerbezirk Chemnitz sind mit Schuljahresbeginn zu 60 Prozent Quereinsteiger beschäftigt, also Lehrkräfte ohne pädagogische Grundausbildung. Die Kolleginnen und Kollegen sind hochmotiviert und ich bin dankbar, dass sie sich dieser anspruchsvollen Aufgabe stellen. Ohne die Hilfe von Quereinsteigern würde Berufsschule in diesem Schuljahr in Chemnitz nicht mehr funktionieren.

Dennoch betrachte ich diese Entwicklung mit Sorge. Berufsschulen sind zwar bei der Beschäftigung von Quereinsteigern geübt, dennoch wird mehr pädagogisch ausgebildetes Lehrpersonal an den Berufsschulen gebraucht. 36 Referendarstellen – wie im aktuellen Haushaltsentwurf des Sächsischen Kultusministeriums vorgesehen – reichen niemals aus.
Alleine in Chemnitz sind 2016 22 neue Berufsschullehrer eingestellt worden. Durch Altersabgänge werden darüber hinaus in den nächsten Jahren bis zu 200 neue Lehrkräfte benötigt.

Wir brauchen darum dringend neue Berufsschullehrerinnen und -lehrer. Leider scheint manchen in der CDU das Problem immer noch nicht klar zu sein. Unsere Vorschläge liegen auf dem Tisch. Jetzt müssen die Kultusministerin und der Finanzminister ihren Beitrag leisten.

Für uns als SPD ist das wichtigste Kriterium die Qualität im neuen Schulgesetz. Wir werden so lange weiterdiskutieren und -verhandeln bis das Gesetz wirklich gut ist.

Mehr dazu im Positionspapier der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

Stadtrat will mögliche Parkflächen für Zweiräder prüfen lassen

Eingetragen bei: Aktuelle Meldungen | 0

+++Chemnitz Fernsehen: Wohin mit den Krafträdern in der Chemnitzer Innenstadt +++

Für rund 10.000 in Chemnitz zugelassene Zweirad-Krafträder wollen die Fraktionen von SPD, DIE LINKE und die Fraktionsgemeinschaft VOSI/ PIRATEN verbesserte Parkmöglichkeiten in der Innenstadt prüfen lassen. Ein entsprechender Beschlussantrag sieht vor, das derzeit erarbeitete Parkraumkonzept um mögliche Parkflächen zu ergänzen.

Dabei sollen nicht nur die motorisierten Zweiräder sondern auch E-Bikes, Pedelecs und Fahrräder mit betrachtet werden.

Wie schon berichtet, hatte meine Ratsanfrage vom April diesen Jahres zur Antwort, dass es derzeit keine gesondert ausgewiesenen Flächen gebe. Viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer nutzen zwar Mopeds, Motorräder oder Fahrräder, um in die Innenstadt zu gelangen. Dort werden zumindest die motorisierten Zweiräder an die herkömmlichen Parkflächen für PKW gebunden. Auch für Fahrräder und insbesondere Pedelecs sind nicht immer die geeigneten Abstellmöglichkeiten vorhanden.

Das wollen wir zukünftig ändern, um die Rahmenbedingungen für eine Mobilität alternativ zum PKW zu verbessern.

Auf Stippvisite im Chemnitz Tierpark

Eingetragen bei: Aktuelle Meldungen | 0

+++ Chemnitz Fernsehen: Frösche und Molche als Tierparkbotschafter +++

Gemeinsam mit dem Präsident des Bundesverbandes Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde, Jens Crueger und dem Bundestagsabgeordneten Detlef Müller, besuchte ich das Vivarium im Chemnitzer Tierpark. Das bei deutschen Aquaristen beliebte Vivarium ist das Alleinstellungsmerkmal des Chemnitzer Tierparks. Das Spezialhaus für Amphibien, wurde 1996 eröffnet und ist einzigartig in Europa. Ziel des Besuches war es, zukünftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit des Bundesverbandes mit dem Chemnitzer Tierpark auszuloten und dadurch den Bekanntheitsgrad des Vivariums zu erhöhen. Kevin Rüffer, der Sachgebietsleiter Tierpflege, gab uns spannende Einblicke in die Welt der Amphibien.

Hintergrund:
Der „Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. gegr. 1911“ ist der älteste und größte Verband für Aquarianer und Terrarianer weltweit. Ihm sind in der Bundesrepublik Deutschland ca. 350 Vereine mit ca. 13.000 Mitgliedern angeschlossen.
Im Chemnitzer-Vivarium leben zwischen vier- und fünfhundert Amphibien in ca. 70 Arten in drei unterschiedlich temperierten Schau- und mehreren Zuchträumen. Zum 31. Dezember 2015 lebten knapp 400 Amphibien im Tierpark, das ist ein mehr als ein Drittel des gesamten Tierbestandes.

 

Chemnitz erhält 536.800 Euro für Arbeitsmarktmentoren

Eingetragen bei: Aktuelle Meldungen | 0

arbeitsmarktmentorenSPD fördert Integration in den Arbeitsmarkt

Arbeitsminister Martin Dulig (SPD) fördert die Integration von geflüchteten Menschen in den sächsischen Arbeitsmarkt. Das zuständige Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr veröffentlichte einen Projektaufruf, in dessen Mittelpunkt sogenannte „Arbeitsmarktmentoren“ stehen. Das sind Personen, die einerseits Geflüchtete auf der Suche nach einer Ausbildung oder einem Job begleiten und andererseits Arbeitgeber unterstützen, die händeringend nach Fachkräften suchen.

Insgesamt werden sachsenweit 13 Projekte gefördert. Ich begrüße die Entscheidung des Ministers, denn damit entsteht in Kürze auch in Chemnitz eine solche Anlaufstelle. Die Vermittler helfen ganz praktisch bei der Arbeitsmarktintegration in unserer Region.

In ganz Sachsen werden derzeit ca. 60 Mentoren gesucht. Jeder Einzelne soll bis zu 15 Geflüchtete betreuen. In Chemnitz stehen bis 2019 dafür 536.800 Euro zur Verfügung.

Wir wollen, dass Integration erfolgreich ist. Ausbildung und Beschäftigung sind dafür enorm wichtig. Um den Geflüchteten eine Perspektive zu geben, müssen zügig Jobs oder Ausbildungsplätze angeboten werden. Der Arbeitsalltag kann Vorurteile ab- und Vertrauen aufbauen. Das nun gestartete Arbeitsmarktmentoren-Projekt ist dafür ein wichtiger Schritt – auch aufgrund des zunehmenden Fachkräftebedarfes und der demografischen Entwicklung.

Hintergrund:

Projektanträge können bis zum 15. Juli 2016 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden (www.sab.sachsen.de/arbeitsmarktmentoren).

Mentoren stehen den Geflüchteten auf dem gesamten Weg der Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarktintegration beratend zur Seite. Auch Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe werden mit Rat und Tat unterstützt, um eine möglichst reibungslose Eingliederung der neuen Mitarbeiter oder Azubis zu gewährleisten. Das Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, den Kammern, Sozialpartnern und kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet. Es ist auf drei Jahre angelegt, mit rund 1.000 Teilnehmerplätzen. Vorgesehen ist, möglichst in jedem Landkreis bzw. jeder kreisfreien Stadt mindestens ein Projekt mit jeweils mehreren Mentoren zu etablieren. Dafür stehen rund 9,5 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Antragsteller können Landkreise, Städte und Gemeinden sowie weitere Träger sein, die die Maßnahmen im Freistaat Sachsen durchführen. Es werden keine Doppelstrukturen geschaffen, ein vergleichbares Bundesprogramm existiert nicht.

Informationen zum Förderprogramm/Projektaufruf auf den Seiten der SAB HIER
Übersicht des Förderprogramms/Faktenblatt HIER
Medieninformation des Arbeitsministeriums HIER

Raus aus der Schuldenfalle – Koalition stärkt Insolvenzberatung

Eingetragen bei: Aktuelle Meldungen | 0

2016-05-05-27-Zitat Insolvenzberatung-92232ad3

(Drucksache: 6/4724)

Jeder zehnte Erwachsene in Sachsen ist überschuldet. Das sind über 300.000 Menschen im Freistaat. Besonders gefährdet sind junge Erwachsene und Seniorinnen und Senioren. Vor allem in jungen Jahren kann ein problematischer Prozess beginnen. Die vielzitierte Schuldenfalle ist hier das Smartphone. Kein Überblick über die Kosten, trotzdem weiter konsumieren und mit Statussymbolen den scheinbaren Erwartungen gerecht werden. Überall bunte Werbeversprechen, Kredite mit niedrigen Zinsen und das schnelle Glück mit einem Kaufklick im Internet. Das Zahlen wird auf das Morgen verschoben.

Die Überschuldung kann sich aus solchen frühen Zahlungsverpflichtungen immer weiter steigern. Und dann zur Privatinsolvenz führen. Der Landtag hat dazu auf SPD Initiative einen fraktionsübergreifenden Beschluss gefasst.

In der Debatte habe ich deutlich gemacht: Scheitern ist nicht schlimm. Es geht darum wieder aufzustehen. Mit unserem Antrag helfen wir dabei. Wir stärken die Insolvenzberatung im Freistaat und verbessern die Hilfe für überschuldete Menschen.

Mehr dazu
2016-05-05-27-Insolvenzberatung-03091d14

Chemnitz braucht Moped-Stellplätze

Eingetragen bei: Aktuelle Meldungen | 0

22.05.2016 CHEMNITZ / Vorschriftsmäßiges Parken von Mofa, Motorrad, Motorroller und Co. / Vorschriftsmäßig geparkt: ein Kraftfahrzeug - ein Parkplatz Foto: Maik Börner

In der Chemnitzer Innenstadt gibt es keine Parkplätze für Motorräder oder Roller. Laut Antwort auf meine Anfrage an die Stadtverwaltung wurde diesbezüglich bisher kein Handlungsbedarf gesehen. Betroffene Fahrer sollten einfach die PKW-Plätze nutzen. Wie man die dafür erforderlichen Tickets an den Maschinen anbringen soll? Darauf gibt es keine Antwort. Sehr wohl aber Strafzettel. Diese werden an die „widerrechtlich“ abgestellten Fahrzeuge verteilt. Und das, obwohl die kleinen Flitzer den Innenstadtverkehr entlasten und auch die Feinstaubemission reduzieren können.

Weltfremd ist auch die Empfehlung der Stadtverwaltung, Parkscheiben oder Parkscheine mit Klebeband am Moped zu befestigen. (RA-178_2016_Antwort)

Im Selbstversuch – mit Vespa, transparenter Tüte, Schere, Parkscheibe und -schein – gab ich nach 20 Minuten entnervt auf. Das ist eine Wahnsinns-Fummelei. Im Ernstfall reißt jemand die Tüte ab, weil er den Parkschein gut gebrauchen kann.

Ich finde hier muss dringend was passieren!

1 2 3 4