Sächsischer Doppelhaushalt 2017/2018 garantiert nachhaltige Sportförderung +++ 93,5 Millionen Euro für Sport in Sachsen sind ein Rekordergebnis +++

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Wir fördern in Sachsen Spitzen- und Breitensport gleichermaßen. Beide sind stark im Freistaat. Was sich im Spitzensport tut, das beeinflusst auch den Breitensport und umgekehrt. Genau das findet sich im Sport-Haushalt für die Jahre 2017 und 2018 wieder. Wir nehmen so viel Geld wie noch nie für den sächsischen Sport in die Hand: 93,5 Millionen Euro in den kommenden beiden Jahren. Unsere Schwerpunkte sind ganz klar: Investition, Integration, Prävention, Sicherheit im Fußball und die Stärkung des Ehrenamtes.

93,5 Millionen Euro sind ein Rekordergebnis für den Sport im Freistaat. Damit werden wichtige Akzente in Richtung nachhaltige Sportentwicklung gesetzt. In den Haushaltsverhandlungen haben wir fraktionsübergreifend für die Sportförderung gekämpft. Wir haben es als unsere Pflichtaufgabe angesehen, den Sport im Freistaat ausreichend auszustatten. Ich plädiere für eine breite Debatte über ein sächsisches Sportfördergesetz, weil Sportförderung Planbarkeit und Verlässlichkeit braucht.

Weitere Informationen zum Sporthaushalt unter: www.haushalt.spdsaxlt.de/sport

Bewegung an der Walter-Klippel-Straße – Entlastung für die Anwohner ist in Sicht

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Mit Anwohnern der Walter Klippel Strasse

Für die Anwohner der Walter-Klippel-Straße in Adelsberg ist Entlastung in Sicht. Ein von mir organisiertes konstruktives Gespräch mit den Anwohnern hat nun erste konkrete Ergebnisse zur Verbesserung der Lage gebracht. So soll die Straße ab 2018 in drei Bauabschnitten grundhaft zur Anwohnerstraße ausgebaut werden. Dies schließt einen neuen Fahrbahnbelag ebenso ein wie einen Fußweg auf der Grundstücksseite und die Modernisierung von Medien- und Entsorgungsleitungen.

img_8138Ich freue mich über die Ergebnisse des Treffens. Es ist wichtig, dass die Anwohner der Walter-Klippel-Straße nun eine klare Perspektive für eine Verbesserung der Verkehrssituation haben. Ich habe das Anliegen seit dem Sommer intensiv begleitet, und gegenüber der Stadtverwaltung auf eine transparente Bürgerbeteiligung der Anwohner gedrungen.

Zur schnellen Entlastung vom Durchgangsverkehr soll nun ab Frühjahr 2017 eine Einbahnstraßenregelung mit Busschleuse in der Walter-Klippel-Straße eingerichtet werden. Über deren genauen Start wird die Stadtverwaltung im Frühjahr informieren. Darüber hinaus wurde für November 2017 ein weiteres Planungsgespräch zur Detailplanungen zum Straßenausbau vereinbart. Hier sollen Wünsche und Anregungen der Anwohner aufgenommen und diskutiert werden. Die Stadt Chemnitz setzt sich zudem für ein zügiges Planfeststellungsverfahren zum Weiterbau des Südrings ein. Im Bundesverkehrswegeplan ist der Weiterbau jetzt fest verankert.

Wir kommen so Schritt für Schritt zu einer dauerhaften Lösung für die Walter-Klippel-Straße. Ich freue mich über weitere Anregungen der Anwohner. Das Team meines Bürgerbüros und ich nehmen Wünsche für die weiteren Gespräche gern entgegen. Am Samstag werde ich die Anwohner vor Ort über die Fortschritte und Planungen informieren.

Hintergrund:

Die Walter-Klippel-Straße fungiert als Verbindungsstraße zwischen Augustusburger und Eubaer Straße, ein Grund für das anhaltend hohe Verkehrsaufkommen zu Stoßzeiten. Besonders betroffen sind Kinder, welche mit dem Schulbus nach Euba bzw. Adelsberg zur Schule fahren. Seit vielen Jahren hoffen die Anlieger auf eine Verbesserung, denn noch immer plagt man sich mit einer Tempo-30-Zone an die sich kaum jemand hält, einer verengten Fahrbahn in schlechtem Zustand und einem hohen Verkehrsaufkommen durch Pendler herum. Dies alles wird verschärft durch einen fehlenden Gehweg und mangelnde Straßenbeleuchtung. Im Ergebnis einer Bürgerversammlung vom Mai 2016 sowie weiterer Gespräche mit Anwohnern der Walter-Klippel-Straße fand dazu am 8. November ein erstes Planungsgespräch mit der Stadtverwaltung statt.

Infoblatt zur Walter-Klippel-Strasse hier downloaden

SPD sichert guten Nahverkehr in Chemnitz und Sachsen

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+++ Haushaltsberatungen bringen Erfolg für ÖPNV in Sachsen +++ Planungssicherheit für Zweckverbände +++ Keine Streckenstilllegungen aufgrund fehlender Mittel +++

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Am 3. November 2016 beschlossen im Sächsischen Landtag die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD den Entwurf des Doppelhaushaltes für 2017/2018. Dieser wird jetzt in das weitere parlamentarische Verfahren eingebracht und soll im Plenum im Dezember verabschiedet werden.

Dazu erklären die Chemnitzer SPD-Landtagsabgeordneten Hanka Kliese und Jörg Vieweg:

„Wir haben es geschafft: Gemeinsam in der Koalition haben wir eine Einigung erzielt, die die Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Sachsen sicherstellt. Damit setzen wir ein zentrales Ziel des Koalitionsvertrags um und sorgen für einen weiterhin attraktiven öffentlichen Nahverkehr in Sachsen“, so Jörg Vieweg.

Nach dem Erfolg bei den Nachverhandlungen zu den Regionalisierungsmitteln mit dem Bund ist es gelungen, dass Sachsen zusätzliche Mittel erhält, die komplett in den ÖPNV-Bereich fließen werden.

„Einen Großteil dieser Mittel wollen wir jetzt direkt an die Aufgabenträger weiterreichen. Damit schaffen wir die finanziellen Voraussetzungen, dass in den kommenden Jahren keine Zugverbindung abbestellt werden muss“, so Hanka Kliese.

Da die Zuweisungen des Bundes für Sachsen ab 2021 zurückgehen werden, soll eine Rücklage anlegt werden, um den Zweckverbänden neben der höheren Mittelausstattung gleichzeitig Planungssicherheit gewährleisten zu können. Ziel ist, eine dauerhafte Dynamisierung der Mittel für die Zweckverbände bis zum Jahr 2031 sicherzustellen.

Insgesamt sollen den Zweckverbänden zur Bestellung von Verkehrsleistungen in den kommenden zwei Jahren ca. 905 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Dies sind ca. 60 Mio. Euro mehr als noch im laufenden Doppelhaushalt.

„Für den Verkehrsverbund Mittelsachsen bedeutet dies, dass hier in den nächsten beiden Jahren rund 225 Mio. Euro für die Bestellung von Bahnverkehren bereitstehen. Gegenüber dem ursprünglichen Haushaltsentwurf bedeutet dies eine Steigerung um 6,2 Mio. Euro“, so die Chemnitzer Abgeordneten.

Damit wird der der VMS in die Lage versetzt die geplante Erweiterung des Chemnitzer Modells durchzuführen und den stufenweisen Ausbau der Anbindung zwischen Chemnitz und seinem Umland weiter voranzubringen.

„Ziel der SPD ist ein attraktiver, bürgerfreundlicher Nahverkehr in unseren Städten und Landkreisen. Dazu müssen die Zweckverbände stabil gefördert werden, damit diese ihr Angebot sicher planen können“, so Hanka Kliese.

„Wir haben immer gesagt, dass wir keine Strecken stilllegen wollen. Mit diesem Verhandlungsergebnis und unserer eigenen sächsischen Leistungsfähigkeit werden wir den Nahverkehr mindestens auf heutigem Niveau erhalten. Streckenstilllegungen aufgrund fehlender Mittel werden nicht notwendig sein. Vor den Haushaltsberatungen haben wir versprochen, uns dafür einzusetzen und das hat sich gelohnt. Wir danken den CDU-Kollegen, dass sie den Ansatz der SPD mitgetragen haben“, so Jörg Vieweg abschließend.

 

Der Chemnitzer Süden bleibt sicher

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Kriminalstatistik sagt nichts über tatsächliche Kriminalität im Chemnitzer Süden aus

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Zur Berichterstattung über wachsende Kriminalität im Wohngebiet:

Die polizeiliche Kriminalstatistik sagt nichts über die tatsächliche Kriminalität im Chemnitzer Süden aus, sondern nur über die Fälle, welche der Polizei bekannt werden. Ein Anstieg in der polizeilichen Kriminalstatistik bedeutet nicht zwangsläufig, eine Zunahme der Straftaten. Wenn mehr Menschen einen Diebstahl anzeigen oder die Polizei stärker nach Betäubungsmitteln oder Drogen sucht, dann steigen die Zahlen für diese Delikte automatisch.

In der Langzeitbetrachtung ist der Chemnitzer Süden ein sicherer Stadtteil. Allerdings ist das subjektive Sicherheitsgefühl durch Informationen der lokalen Medien mit Aussagen, wie „Kriminalität im Süden wächst“ beeinträchtigt. Auch die Geschehnisse rund um den Anti-Terror-Einsatz im Heckert-Gebiet verunsicherten die Anwohner im Chemnitzer Süden.

Dabei sehe ich alle beteiligten Akteure, wie die Sicherheitsbehörden, das Ordnungsamt und die Landes- und Stadtpolitik in der Pflicht. Wir müssen mit geeigneten Maßnahmen neben der objektiven Sicherheit auch das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung verbessern. Im Landtag haben wir das erkannt. Der Stellenabbau bei der Polizei war falsch und wurde gestoppt.

Laut der neuen Fachkommission Polizei werden 1000 Polizisten mehr benötigt. Diese müssen ausgebildet werden. Um die vorhandene Lücke zu überbrücken wurde die Wachpolizei geschaffen. Diese wird nun auch in Chemnitz beim Objektschutz oder der Personenbewachung eingesetzt. Damit unterstützen und entlasten die Wachpolizisten die reguläre Polizei. Insgesamt bleibt Sachsen so ein sicheres Land. Das gilt auch für Chemnitz und den Chemnitzer Süden.

Wir haben für eine Kehrtwende gesorgt – Schulen können endlich besser planen

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Nach intensiven Verhandlungen hat sich die CDU/SPD-Koalition jetzt auf ein Maßnahmenpaket  zur Lehrerversorgung in Sachsen geeinigt. Endlich ist die lang erwartete Kehrtwende da, Sachsen kann nunmehr ausreichend Lehrer einstellen.

Neben den zusätzlichen 722 Lehrerstellen sind die Verbesserungen bei der Attraktivität des Lehrerberufs von entscheidender Bedeutung. Dass Lehrer an unterschiedlichen Schultypen unterschiedlich bezahlt wurden, war schlicht ungerecht. Die Lehrer an all unseren Schulen leisten großartige Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Dafür bekommen sie endlich größere Anerkennung. Das macht auch den Lehrerberuf an sich wieder attraktiver.

Das Maßnahmenpaket ist eine gute Botschaft für Lehrer, Eltern und Schüler auch in Chemnitz, wo wir, wie im übrigen Freistaat, seit Jahren steigende Schülerzahlen verzeichnen.  Was uns noch besonders wichtig war: Seiteneinsteiger werden künftig besser ausgebildet. Und wir haben jetzt Mittel und Wege, um junge Leute  anzulocken und in Sachsen zu halten. Nicht zuletzt gehört zu dem Paket, dass Lehrerinnen und Lehrer künftig besser bezahlt werden.

Wir haben schon lange vor der Landtagswahl 2014 auf das Problem des Lehrermangels hingewiesen und Vorschläge unterbreitet. Im Mai dieses Jahres haben wir unsere Positionen nochmals zusammengefasst. Unter  http://www.spd-fraktion-sachsen.de/lehrermangel/ können diese abgerufen werden.

Wir sind froh, dass wir mit der CDU jetzt einen guten Kompromiss gefunden haben. Die Koalition kommt mit dem Maßnahmenpaket wichtigen Forderungen der Lehrer, der Schüler und der Eltern nach.  Die Kinder sind unsere Zukunft, deshalb investieren wir in die Schule und wertschätzend die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer. Wir stehen zu unserer Verantwortung, Schulbildung langfristig auf hohem Niveau zu sichern.  Das wird sich auch im neuen Doppelhaushalt widerspiegeln, den wir derzeit noch diskutieren.

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Uns Abgeordnete haben immer wieder Hinweise auf fehlende Lehrer und massiven Unterrichtsausfall erreicht. Auch die Stimmung in den Lehrerzimmer ist oft nicht gut, da die Situation auch für die Lehrer eine große Belastung darstellt. Wir bedanken uns deswegen bei den Eltern-, Schüler- und Lehrervertretern, die mit Beharrlichkeit auf eine Verbesserung der Situation gedrungen und damit die Forderungen der SPD unterstützt haben. Das Paket ist eine wichtige Entscheidung auf dem Weg der Lage Herr zu werden, aber auch kein Grund zur Euphorie. Die Situation bleibt weiterhin angespannt und wird sich auch nur langsam spürbar verbessern.

Die akute Mangelsituation, in der wir uns aktuell befinden, war leider absehbar und lange bekannt. Sie ist eine direkte Folge bildungspolitischer Fehlentscheidungen der zurückliegenden Jahre. Ich hoffe, dass der Freistaat jetzt auf einem Weg der weitsichtigen Politik angekommen ist. Eine solche Situation darf sich in der Zukunft nicht wiederholen!

Die zentralen Beschlüsse sind:

  • Verbesserung bei der Bezahlung Ober- und Förderschullehrern, alle Lehrer der Sekundarstufe an öffentlichen Schulen erhalten E 13.
  • Außertariflicher Zuschlag für junge Lehrer in Mangelfächern oder im Ländlichen Raum von bis zu 600 EUR für vier Jahre.
  • Zulagen bis zu 780 EUR und Anrechnungsstunden für Lehrer, die über das 63. Lebensjahr hinaus unterrichten.
  • Absenkung der Regelstundenzahl an Grundschulen um 1 Stunde/Woche (von 28 auf 27 Stunden)
  • Freiwillige Einrichtung von Arbeitszeitkonten damit Mehrarbeit zu einem späteren Zeitpunkt ausgeglichen werden kann, ohne dass Gehalt verloren geht
  • Alternativ: Voller finanzieller Ausgleich von Mehrarbeit (z. B. Vertretungsstunden)
  • Umfassendes Qualifizierungsprogramm für Seiteneinsteiger, mit einer 3-monatigen Schulung vor Beginn der Tätigkeit und der Möglichkeit sich parallel zum vollwertigen Lehrer zu qualifizieren.
  • Verbesserung der Bezahlung für Seiteneinsteiger
  • Mehr Referendare, und bessere Vergütung, insbesondere wenn sie sich verpflichten mindestens 4 Jahre in Sachsen zu unterrichten.
  • Standortbezogene Bewerbungen werden ermöglicht, und Schulleiter haben ein Mitspracherecht bei Einstellungen.
  • 722 weitere zusätzliche Lehrerstellen in 2017/18

Weitere Informationen sind zu finden unter: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/207086

SPD verstärkt ihr Engagement im Chemnitzer Süden – neuer Ortsverein Chemnitz-Süd gegründet

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Jürgen Renz (Vorsitzender der SPD Chemnitz), Daniela Vieweg (Beisitzerin), Olaf Drewning (Stellv. Vorsitzender), Jörg Vieweg (vorsitzender), Viola Hennig (Beisitzerin), Harald Möbius (Revisor) und Bernd Haase (Schatzmeister) v.l.

 

Die Chemnitzer SPD feierte am 19. Oktober 2016 im Gemeindezentrum der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchgemeinde die Neugründung des „Ortsvereins Chemnitz-Süd“. Ich wurde mit 100 Prozent der Stimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt und bedanke mich für das große Vertrauen.

Meine Mitstreiter im neuen Vorstand des Ortsvereins Chemnitz-Süd sind mein Stellvertreter Olaf Drewning (54, Konstrukteur), die Beisitzerinnen Viola Hennig (72, Diplombibliothekarin und Projektkoordinatorin) und Daniela Vieweg (43, Verlagskauffrau),  der Schatzmeister Bernd Haase (73, Elektromeister) sowie Harald Möbius (72, Diplomingenieur).

Die Stadtteile im Chemnitzer Süden gehören zu den am stärksten wachsenden im Stadtgebiet. Seit einigen Jahren werden die Stadtteile von Kappel über Markersdorf bis Einsiedel gerade für junge Familien wieder attraktiver. Wir reden hier nicht mehr über Schrumpfung, Rückbau und Wegzug sondern über Wachstum, Neubau und Zuzug. Dies wird insbesondere am Neubau von Schulen und Kindertagesstätten deutlich. Die SPD versteht sich vor allem als Kümmerer im Quartier und hilft als Ansprechpartner bei alltäglichen Problemen. Mit dem neuen Ortsverein Chemnitz-Süd können wir die weitere Entwicklung unserer Stadteile noch stärker als bisher unterstützen und die Zukunft gestalten, mit Beteiligung und Miteinander im Wohngebiet.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einem tollen Vorstandsteam. Es ist mir eine Ehre Vorsitzender des neuen Ortsvereins Chemnitz-Süd zu sein.

 

Hintergrund:

Das Gebiet des Ortsvereins Chemnitz-Süd umfasst die Stadtteile Altchemnitz, Harthau, Helbersdorf, Hutholz, Kapellenberg, Kappel, Klaffenbach, Markersdorf und Morgenleite. Gegenwärtig zählt der Ortsverein 46 Mitglieder.

Kommentar zum Großeinsatz der Polizei am vergangenen Wochenende in der Straße Usti nad Labem

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Jörg Vieweg im Gespräch mit Betroffenen Foto: Haertelpress
Jörg Vieweg im Gespräch mit betroffenen Bewohnern der Straße Usti nad Labem 97 [Foto: Haertelpress]
Angesichts des Polizeieinsatzes im Wohngebiet am vergangenen Wochenende bedanke ich mich bei allen Einsatzkräften für ihre umsichtige Arbeit. Ich bin erleichtert, dass keine unbeteiligten Anwohner zu Schaden gekommen sind. Besonders vorbildlich war die Öffentlichkeitsarbeit der sächsischen Polizei, welche als Ansprechpartner vor Ort transparent die Anwohnerinnen und Anwohner über die aktuelle Lage informierte. Leider sind in den sozialen Netzwerken offenkundig bewusst Falschmeldungen verbreitet worden. Vor diesem Hintergrund sehe ich auch die gestrige Demonstration von Pro Chemnitz hier im Wohngebiet. Ich möchte noch einmal davor warnen angesichts von unzähligen Hass-Beiträgen, Flüchtlinge und Migranten unter Generalverdacht zu stellen. Mein Dank gilt deshalb auch den couragierten syrischen Flüchtlingen. Durch deren Mithilfe konnte der bundesweit gesuchte mutmaßliche Terrorist am Montag in Leipzig festgenommen werden.

Die deutschen Sicherheitsbehörden haben gute Arbeit geleistet – von der Beobachtung über die gegenseitige Information bis hin zum Einsatz. Polizei, Rettungskräften wie auch dem besonnenen Verhalten der vom Polizeieinsatz betroffenen Anwohner im Wohngebiet ist es zu verdanken, dass kein Mensch zu Schaden kam.

Den betroffenen Anwohnern gilt mein ausdrückliches Mitgefühl und mein Dank für die umsichtige Kooperation bei der Evakuierung. Ich kann verstehen, dass Sie angesichts der unmittelbaren Gefahr durch hochexplosiven Sprengstoff in der Nachbarschaft, Schreckliches mitgemacht haben.

Das Team meines Bürgerbüros und ich stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihren Anruf!

Reform der Tourismusfinanzierung

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Foto: knetschkedesign, fotolia.com
Foto: knetschkedesign, fotolia.com

Am 28. September haben wir im Sächsischen Landtag die Änderung des Kommunalabgabengesetzes beschlossen. Damit reformieren wir die Tourismusfinanzierung. Wir folgen einerseits der hier im Hohen Haus beschlossenen Tourismusstrategie 2020. Auf der anderen Seite nehmen wir Verantwortung wahr für 200.000 Beschäftigte im sächsischen Tourismus.

Wir setzen dabei deutlich auch auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Die Kommunen können nunmehr auch Ski- und Wanderbusse, ÖPNV-Angebote zu Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten mit Einnahmen aus der Kurtaxe finanzieren. Damit ist Sachsen nach Baden-Württemberg das zweite Flächenland, das diesen Weg geht und damit einen wesentlichen Beitrag zu nachhaltigem Tourismus leistet.

Sachsen ist mit der vorliegenden Novellierung einer der Vorreiter für eine moderne Tourismusfinanzierung, die Chancen betont und neue Möglichkeiten aufzeigt. Wir stellen mit der heutigen Abstimmung auch Weichen für die zukünftige, weiter positive Entwicklung des Tourismus im Freistaat. Denn Investitionen in den Tourismus sind aktive Wirtschaftsförderung, die Arbeitsplätze sichert und neue schafft.

Investitionen in den Tourismus sind aber auch wichtig für das Image des Freistaates, für Weltoffenheit und Gastfreundschaft und daran sollten wir alle Interesse haben.

 

Hintergrund: Anlass der Gesetzesänderung war die gerichtliche Auseinandersetzung um die Kurtaxe in Dresden. Künftig können alle Orte mit nachweislich touristischem Aufwand eine Gästetaxe erheben – nicht nur staatlich anerkannte Kur- und Erholungsorte.

Abriss vorerst gestoppt!

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+++Chemnitz Fernsehen: SPD Stadtrat will Spielplatzabriss verhindern+++

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Foto: Maik Börner

Schnell liefen die Telefone heiß, danach hat die Stadtverwaltung den geplanten Abriss vorerst gestoppt.

Am 19. September fand ein Vor-Ort-Termin mit dem Leiter des Grünflächenamtes und Akteuren aus dem Wohngebiet statt. Dort wurde das weitere Vorgehen und die Zukunft des Spielplatzes diskutiert. Dabei wurde vereinbart, dass erneut nach einem neuen Betreiber für den Spielplatz gesucht werden soll. Dies war in erster Runde nur halbherzig erfolgt. Ein Abriss des Spielplatzes ist dank des Engagements der Bürger und Akteure vor Ort vorerst vom Tisch.

 

Meldung vom 7. September: 

Spielplatz-Abriss an der Straße Usti nad Labem sofort stoppen!

Gegen die Pläne der Stadtverwaltung, den Spielplatz Straße Usti nad Labem 199-209 ab der kommenden 37. Kalenderwoche abzureißen, regt sich Widerstand im Chemnitzer Süden. Die Spielplatzkonzeption 2025 der Stadt weist den Spielplatz als erhaltenswert aus und sieht als Entwicklungsziel einen Betreiber- oder Eigentümerwechsel vor. Nach Ablauf einer Frist von drei bis fünf Jahren ist eine erneute Überprüfung der Entwicklungsziele vorgesehen. Keineswegs jedoch ein Abriss des Spielplatzes, selbst wenn die Suche nach einem neuen Eigentümer zunächst erfolglos bleiben sollte. Das Bürgernetzwerk Chemnitz-Süd hat sich mit einem dringenden Brief an Baubürgermeister Michael Stötzer gewandt, um den Abriss zu verhindern.

Mit dem jetzt geplanten Abriss erkenne ich einen groben Verstoß gegen die vom Stadtrat beschlossene Spielplatzkonzeption. Aus diesem Grund fordere ich die Stadtverwaltung auf, den Abriss des kompletten Spielplatzes sofort zu stoppen.

In einer städtischen Pressemitteilung vom 2. September wird fälschlicherweise auf den angeblich desolaten Zustand der Spielgeräte als Abrissgrund verwiesen. Eine Begehung unsererseits ergab aber, dass nur drei von zehn Spielgeräten gesperrt sind. Ein Großteil der Geräte ist also nach wie vor bespielbar.

Eine – im Stadtratsbeschluss fest verankerte – Einbeziehung der Kinder- und Jugendhilfeprojekte im Viertel, fand auch nicht statt. Die Frist für die Suche nach einem neuen Betreiber ist obendrein noch gar nicht abgelaufen. Zudem wurden die anliegenden Wohnungsunternehmen noch nicht einmal gefragt, wie durch Rücksprache deutlich wurde. Es kann nicht angehen, dass den Anwohnern ihr lieb gewonnener Spielplatz in einer Nacht-und-Nebel-Aktion genommen wird. Die Stadt ist auf dem Holzweg und muss sofort ihre Pläne stoppen!

Zeitgemäße Sportlerförderung – Statement zu TopSponsoring und Interview mit Marc Huster

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Top Sponsoring

Als sportpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion unterstütze ich MeinManager und Top Sponsoring Dresden und freue mich über die Möglichkeit dies mit einem Video-Statement zu unterstreichen.

Außerdem sprach ich mit Marc Huster über Sportförderung in Sachsen und die wichtige Rolle die das Netzwerk „Mein Manager/Top Sponsoring Dresden“ dabei übernimmt.

 

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